20 Dingse über mich

Bei Youtube ist der “5/20/50 Random Facts about me”-Tag ja schon ewig unterwegs, jetzt hat er auch die Blogger erreicht. Gesehen hab ich das Stöckchen bei ellebil und weil mich ja nie jemand mit sowas bewirft (ja okay, dafür müsste man wahrscheinlich irgendwie regelmäßig bloggen), klau ich ihn mir einfach mal.

1. Ich war noch nie in Hamburg.
Ich bin aber schon mal durchgefahren, sogar schon öfters. Durch den Elbtunnel, genauer gesagt. Wir waren nämlich quasi immer an der Nordsee im Urlaub früher. Alle gucken immer sehr entsetzt, wenn ich sage, dass ich noch nie in Hamburg war, mir scheint also, ich verpasse was und sollte da schnell was dran ändern. Außerdem war ich noch nie außerhalb von Europa, aber wenn ich nicht im Lotto gewinne, wird sich daran so schnell auch nix ändern.

2. Ich mag Mathe.
Ernsthaft. Ich fand Mathe immer echt interessant in der Schule. Und ich war auch immer gut darin. Was mich nicht davon abgehalten hat, vor jeder Klausur fast zu sterben. Deshalb war auch völlig klar, dass ich niemals Mathe studieren kann. Weil die Prüfungsangst das doof fand, hat sie sich jetzt dazu entschlossen, einfach vor jeder Klausur ein bisschen herumzuturnen.

3. Ich habe keinen Hausarzt.
Ich war vor längerer Zeit mal öfters beim Frauenarzt und vor nicht so langer Zeit noch viel öfter beim Zahnarzt, aber ich war tatsächlich nie ernsthaft krank, seit ich der Kinderarztzeit entwachsen bin. Dafür hab ich mich mal mit dem Zwerg zusammen beim Kinderarzt impfen lassen. Das lief ungefähr so: “Hallo, ich würde gern den Zwerg impfen lassen und mich gleich mit, geht das?” – “Wir dürfen leider nur Patienten unter 18 behandeln…” – “Ja, dann geht es ja, ne?” – “Ach so, ja klar, ach so, ja das ist ja dann ganz praktisch!” So langsam sollte ich mir aber wohl mal wen suchen. So wegen Checkups und so, ähem.

4. Ich bin ein bisschen Bodybutter-süchtig.
Eigentlich ist mir das ja viel zu zeitaufwendig, immer nach dem Duschen noch lang und breit alles einzucremen, aber andererseits gibt es so unfassbar tolle Bodybutters. Also Körperbuttern. Das hört sich beides ziemlich doof an. Ich habe trotzdem viel zu viele.

5. Ich kann Geige spielen.
Gut, ich weiß nicht, wie sich das anhören würde, wenn ich jetzt die Geige rausnähme und versuchte, Vivaldi zu spielen. Wahrscheinlich eher quietschig. Aber ich hatte 7 Jahre lang Geigenunterricht, habe im Schulorchester und bei Konzerten in der Kirche gespielt und furchtbare Panik vor jedem Auftritt gehabt. Siehe dazu Punkt 2. Außerdem hatte ich 13 Jahre Klavierunterricht, war in einer Orff-Gruppe, habe in einem Blockflötenorchester (ja, ich war ein Außenseiter) Piccolo, Sopran, Alt, Tenor und Bass gespielt, in diversen Chören und Kinderkrippenspielen (ja, die Maria!) gesungen und kann einer Gitarre, einer Querflöte und einem Saxophon ein paar Töne entlocken.

6. Ich bin nicht gerne allein, mag große Gruppen nicht, brauche öfters mal meine Ruhe und hasse es, wenn ich irgendwo nicht dabei bin.
Es ist genau so bescheuert, wie es klingt.

7. Mich macht falsche Rechtschreibung nervös.
Das ist blöd, ich weiß. Vor allem, weil viele im Internet einfach keinen Wert auf Groß- und Kleinschreibung, Kommaregeln etc. legen. Oder überhaupt. Aber könnten wir uns nicht alle darauf einigen, mir zuliebe die einfachsten Regeln immer einzuhalten? Dass-das ist gar nicht so schwer. Man muss nur dran denken. Aktuell studiere ich übrigens unter anderem Deutsch auf Lehramt. Stellt euch mal vor, wie ich vor Klassenarbeiten sitzen werde, wenn ich doch Lehrerin werde (haha).

8. Ich stehe total auf rothaarige Frauen.
Und ich bin persönlich beleidigt, wenn rothaarige Frauen sich die Haare färben, weil “rote Haare so doof sind”. Bitte? Rothaarige Männer finde ich übrigens eher unattraktiv.

9. Ich habe panische Angst vor neuen Situationen und Stress macht mich körperlich krank.
Außerdem arbeite ich gerne in Start-ups. Nennen wir es “sich seinen Dämonen stellen”. Oder so.

10. Ich kenne genau 100% meines erweiterten Freundeskreises aus diesem Internet.
Irgendwie verliert man so Schulfreunde noch 27x so schnell aus den Augen wie “normale Menschen”, wenn man schon in der Oberstufe nur noch “die mit dem Kind” war. Und neue Freunde in der Uni findet man auch nicht, weil man ja nicht mit zu den Kneipentouren geht. Und dann kam Twitter. Und dann kamen nach und nach ein paar Leute. Und über die dann noch welche. Und dann kam über die der 1. Job. Und über den dann wieder neue Leute. Ich weiß auch nicht so genau, wie mein Leben jetzt grad ohne Twitter aussähe.

11. Manche Menschen halten mich für naiv.
Das liegt zum einen an diesem Klein-Mädchen-Ding und zum anderen daran, dass ich manchmal ein bisschen über-fröhlich bin. Das heißt aber nicht, dass ich naiv bin. Ich finde nur Negativität doof und glaube sehr an dieses Ding mit der sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Deshalb bin ich gerne nach außen hin furchtbar positiv. Und dieses Klein-Mädchen-Ding ist leider irgendeine Schutzreaktion, hat was mit der Angst vor neuem zu tun, glaube ich. Wenn ich es abstellen könnte, würde ich es tun, wirklich.

12. Ich hab mal versucht, Latein zu studieren.
Ich weiß auch nicht mehr so genau, was da schiefgelaufen ist, aber irgendwie dachte ich wohl, es sei ganz klug, was besonders gefragtes zu studieren, um auch später wirklich ganz schnell eine Stelle zu bekommen. Dinge, die im Gehirn schief laufen, wenn man sich schon mit 17 darüber Gedanken macht, wie man das Kind, was da vor einem liegt, in den nächsten 20 Jahren ernähren kann und deshalb “auf Sicherheit geht”. Latein ist ein schreckliches Studienfach, ich sag es euch. Alles daran war schrecklich. Am allerschrecklichsten war das Graecum. Das habe ich aber tatsächlich durchgezogen, auch wenn zur Zeit der Prüfung schon bewusst war, dass ich Latein hinschmeißen werde. So kann ich mich jetzt seit 4 Jahren stolze Besitzerin eines Graecums nennen. Wahnsinn, oder?

13. Ich hätte gerne einen Rezepteblog.
Kochen kann ich auch und ich mache es auch gerne und oft. Aber um ein Rezept aufschreiben zu können, müsste ich irgendeine Form von Organisation beim Kochen haben. Und am besten vorher wissen, was am Ende auf dem Tisch steht. Aber irgendwie kommt es immer anders.

14. Ich war schon 6 Mal in London und möchte gerne morgen wieder hin.
London ist toll. Wenn ich nicht ein wirklich waschechtes kölsches Mädchen wäre, würde ich sagen, London ist die schönste Stadt der Welt. Aber das geht halt nicht. Aber die zweitschönste, mindestens. Und auch der 6. London-Urlaub war nicht langweilig, es wird nie langweilig in London. Übrigens: Beste Stadt für einen Urlaub mit Kindern. So viele wunderschöne Spielplätze und kinderfreundliche Museen! Und die Menschen da haben alle so einen schönen Akzent!

15. Ich bin ziemlich verrückt nach Käsekuchen.
Käsekuchen macht alles besser. Selbst der schlimmste Tag wird sonniger durch ein Stück Käsekuchen. Und ja, Starbucks ist böse, aber der New York Cheesecake ist ein Traum. Mein Käsekuchen aber auch.

16. Ich hatte nie einen coolen Berufswunsch.
Zumindest kann ich mich an nix spannendes erinnern. Und heute weiß ich immer noch nicht, was ich “später” mal machen soll (guckt mal, Anführungszeichen. Als ob es nicht noch Jahre dauern würde, bis ich mit diesem schrecklichen Studium fertig bin). Ich bin nur sehr sicher, dass ich nie Tierärztin werden wollte.

17. An dem Tag, an dem ich den Schwangerschaftstest gemacht hab, war ich vorher bei einem Französisch-Vorlesewettbewerb.
Während ich das tippe, überlege ich, ob das der Grund sein könnte, warum ich heute quasi kein Wort Französisch mehr kann. Es war nämlich ziemlich furchtbar. Meine Französischlehrerin hat mich dazu überredet, mitzumachen. Auf dem Weg zu der Schule, wo der Wettbewerb war, hab ich den Test gekauft. Kannste ja nicht im Dorf machen, sowas. Wunderschönes Französisch lesen ist irgendwie ziemlich unmöglich, wenn in der Tasche ein Schwangerschaftstest darauf wartet, ausgepackt zu werden. Vor allem, wenn man die düstere Vorahnung hat, dass er positiv ist und das Leben damit vorbei ist. Teil 1 ist dann ja auch eingetroffen, Teil 2 zum Glück nicht.

18. Ich habe als Kind nie ferngesehen.
Meine Eltern waren der Meinung, dass Kinder keine elektronischen Medien brauchen. Wir durften irgendwann sonntags die Maus gucken, aber da war ich auch schon 8 oder so. Das erste Mal abends aufbleiben und was mitgucken durfte ich mit 12, als Grease lief. Das wollte ich unbedingt sehen. Und dann hat Mama mich bei der Szene, wo Rizzo mit dem Typen rummacht, der nur noch ein uraltes Kondom hat, hochgeschickt. Trauma. Nicht der Fast-Sex, sondern das weggeschickt werden. Wir hatten übrigens auch kein Nintendo, Gameboy oder ähnliches. Ich kann auch heute noch oft nicht mitreden, wenn es um coole Kinderserien und Videospiele geht.

19. Ich habe zurzeit eine heiße Affäre mit Ingwer.
Ich habe mir nie viel aus Ingwer gemacht, bis irgendwann Anfang des Jahres. Und jetzt kann ich nicht genug davon bekommen. Ist diese kleine Wurzel nicht toll? Einfach in ein bisschen heißes Wasser schmeißen, schon hat man einen wunderbar leckeren, halsberuhigenden Tee. Jedes asiatische (und andere) Essen schmeckt 3x so gut mit einer ordentlichen Portion Ingwer. Ingwerbier fasziniert mich, Ingwer-Duschgel macht mich wach, Ingwertee mit Honig und Zitrone gesund. Ich möchte einfach alles haben, wo Ingwer drin ist. Noch so ein Grund, ganz bald noch mal nach England zu fahren, die verstehen mich da nämlich. Ich bin mal gespannt, wie lange das anhält, bis ich keinen Ingwer mehr sehen kann.

20. Ich hasse es, wenn jemand “schwul” als Synonym für “scheiße” benutzt.
Wirklich, ich hasse es. Diverse Exkollegen erinnern sich hoffentlich beim nächsten Mal, wenn sie “nee, das machen wir nich, das ist schwul” sagen wollen, daran, wie sich meine Faust auf ihrem Oberarm angefühlt hat. Ich möchte gerne die Zeit noch miterleben, wo das niemand mehr sagt.

Und jetzt werfe ich das Stöckchen weiter an McMaren und Laya. Viel Spaß!

Mein Followfriday

Das hier ist eigentlich ein Post von vor ziemlich langer Zeit. Aber weil ich grad mit Blogumzug beschäftigt bin, bin ich drüber gestolpert, dass da immer noch ziemlich viel wahres drin steht. Aber auch einiges falsches. Weil Leute sich einfach so löschen oder so ein Mist. Und weil man doch in 1 1/2 Jahren noch ganz viel mehr Leute kennen- und liebenlernt.

Also jetzt hier, die überarbeitete Version meines persönlichen Alltime-Followfridays:

Meine Lieblingstwitterer, die diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen haben, findet ihr hier.

Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit der Links und die Reihenfolge ist weder alphabetisch, noch thematisch und erst Recht nicht nach Wichtigkeit, sondern einfach nur so. Viel Spaß beim Lesen und vielleicht mal in das ein oder andere Twitterprofil reinschauen!

Er ist unverschämt gutaussehed, kann herrlich zurückzicken und ist genau so verrückt nach Käsekuchen wie ich. Und wenn er nicht grad mal wieder auf irgendeiner Kreuzfahrt ist, ist er immer für mich da, wenn es drauf ankommt. I heart @maho75!

Der @dj_jaycap ist totaaaaal süß, auch, wenn er das nicht hören will, und ein unglaublich toller Kerl, auch wenn er Katy Perry doof findet.

Den @_chris23 hätte wahrscheinlich meine halbe Timeline gerne. Wenn er nicht so schrecklich weit weg wohnen würde. Dafür macht er tolle Twitpics von irgendwo im englischen Nirgendwo.

Der @mywayhome kann ganz tolle Bildchen machen, kochen und ist auch meistens noch ganz lustig dabei. Was will frau mehr?

“Du wirst geboren, verlierst ein paar haargummis und feuerzeuge, und dann stirbst du.” ist die Bio von @klatschrose. Das reicht doch schon als Empfehlung, oder?

Der @isdjan ist der unangefochtene König der albernen Wortspiele. Und auf seinem Geburtstag hab ich endlich den @lumpensammler in echt getroffen. Ach ja, und den @echt. Die sind alle drei phänomenal.

Noch verrückter und alberner als ich ist @Schwutte. Und am lustigsten sind seine “ich bin besoffen und tanze zu Madonna- und Britney-Liedern”-Tweets.

In Oberhausen kennengelernt habe ich @kleinesscheusal. Heiße Braut und obercool.

Meine allerliebste Herzkacke-Schwester, die @mondsurfer. Keine kann Jobstress und Männerchaos in so süße und lustige Tweets packen wie sie.

Ein Schaf im Wolfspelz ist @HagenVanTronje. Und mit niemandem kann ich mich so gut streiten wie mit ihm.

Irgendwann mal bei Favstar entdeckt, zum Glück: Der @gallenbitter heitert die Timeline immer wieder auf.

Abgesehen davon, dass sie Latein studiert, ist @_feronia ziemlich cool. Und ihr Blog ist toll.

Ohne die DMs von @sidera wäre ich schon einige Male verzweifelt. Und ihre Tweets sind auch immer lesenswert.

Die @eine_wie_keine war schon in der Bahn nach Oberhausen sturzbetrunken. Aber auch nüchtern schreibt sie Tweets wie keine andere.

Nein, ich folge @Elara nicht wegen der Avatar-Farbe. Sondern wegen tollen Tweets von nachdenklich bis lustig, die immer ein Sternchen wert sind.

Drückt sich gern ums Fitnessstudio, aber das braucht sie auch eigentlich gar nicht. Die @shapeshifterin kommt zwar aus einer bösen Stadt, ist aber ganz toll.

Nicht verzagen, @MrKnipprath fragen. Immer da, immer süß und immer joot drupp!

Irgendwann werde ich mit @PustebIume zusammen eure Kinder unterrichten. Macht euch auf was gefasst.

Macht immer die tollsten Fotos von den Nerdtreffen: Der @Pauneu ist echt ein ganz Lieber.

Einer von “diesen Medienmenschen” ist der @koerber. Und er hat immer die wichtigsten News und die lustigsten Bilder.

Beim Pokern verliert er immer, aber für meine Timeline ist @AndreasPoser ein echter Gewinn.

Von ihm gefavt zu werden verursacht Bauchkribbeln. Und seine Tweets machen Schmetterlingsdisco im Bauch. Endlich schreibt @fitness_oli wieder öfter.

Die @numberfivealive analysiert knallhart die Twitter-Trends, wohnt auch viel zu weit weg und ist einfach nur lieb und toll.

Jaja, ich weiß, man soll dem @vergraemer nicht folgen. Aber eigentlich tun wir es ja doch alle. Weil er klasse ist. Und weil er mit dem Jourfitz schon so viele Twitterer zusammengebracht hat.

Niemand, ich wiederhole, niemand (!) schreibt so tolle Tweets wie @3x3ist6. Und nur das ist der Grund, warum ich sie nicht hasse, weil ich eigentlich grün vor Neid bin, weil sie auch im Real Life so klug, witzig und gutaussehend ist.

Wenn ich groß bin, heirate ich ja eigentlich den @maho75. Aber wenn das nicht klappt, dann nehm ich den @agent_dexter, der ist nämlich fast genau so heiß. Und unterhaltsamer.

Der @PlanC_ twittert gerne mal über Sex. Manche stört das. Die find ich doof. Der @PlanC_ ist nämlich super. Und außerdem ist sein Männergeschmack einfach fabelhaft.

Die @LilliMarleen hat ihrer Tochter @wasaebchen gesagt, ich bin folgenswert. Das war das süßeste, was mir bei twitter passiert ist.

Die @quarkbaellchen hab ich beim Marathon kennengelernt. Also beim Zugucken. Und seitdem treffen wir uns fast täglich in der Uni oder in der Mittagspause. Eine echte Twitter-goes-Reallife-Freundschaft.

Die @Nadine0501 kennt sich bestens aus, wenn es um Musik geht. Am besten natürlich, wenn es um Adam Lambert geht, was ganz toll ist.

Im Adam Lambert-Forum gefunden, gemerkt, dass wir 500 m voneinander entfernt wohnen, zum ersten Mal getroffen beim Kölner CSD: Ich bin so froh, dass ich @velluta kennengelernt habe und mit ihr sogar nach London geflogen bin!

Ellen DeGeneres (oder irgendwer aus ihrem Team) twittert unter @TheEllenShow immer die besten Videos aus ihrer Show. Und das ist einfach die beste Show in den USA.

Und ja, natürlich folge ich @adamlambert. Und als echter Kradam-Fan bin ich immer noch der Meinung, er und @krisallen wären das absolute Traumpaar.

Aber @gocheeksgo ist auch genial. Und seine Youtube-Videos sind der Brüller. Und er selbst auch. Immer.

Wenn ich mal in die USA komme, werde ich @llucyindisguise, @notquitewhite und @volcom_star besuchen. Ich hoffe, das wird wirklich irgendwann mal passieren.

Und beim nächsten Mal in London sehe ich den @ajmy endlich wieder, der ist unfassbar knuffig, super lustig und kann perfekt deutsch! Und seine Tweets zum aktuellen Tagesgeschehen sind sehr verfolgenswert.

Für den @keeev wäre ich ja fast spontan nach Linz gefahren. Aber er wollte nicht. Sein Pech. Aber ein nettes Kerlchen ist er trotzdem.

Rückblick-Dankeschön-Gedöns

Noch knapp 10 Stunden, dann ist 2010 Geschichte.

2010 hatte viele schöne und einige nicht so schöne Seiten, da hab ich ja hier schon ein bisschen was zu geschrieben.

Aber so richtig sagt das nichts darüber aus, was mir in dem Jahr wirklich wichtig war.
Eigentlich haben nämlich vor allem einzelne Menschen und nicht Ereignisse mein Jahr geprägt.

2009 und der Beginn von 2010 haben mir vor allem gezeigt, wie sehr man sich darin täuschen kann, Freunde gefunden zu haben, gerade bei Twitter.
Der Rest von 2010 hat mir gezeigt, dass man eben doch tolle Menschen kennenlernen kann, mit denen man sich super versteht, gerne was unternimmt und die für einen selbst genau so da sind wie man selbst für sie.

Deshalb ein kleines Danke an einige der vielen, die mein Jahr verschönert haben:

Judith, mit der ich unglaublich viel geschrieben habe und wenn es dann sogar zum Schreiben zu viel war, haben zusammen am Telefon eine geraucht und gelästert/gejammert/geschwärmt.
Und der ich mal irgendwann eine Facebook-Nachricht geschrieben habe mit dem Betreff “Ich lach mich tot” und die wir seitdem als Haupt-Konversationsmittel nutzen, so dass ich immer wieder lächeln muss, wenn ich diesen Betreff sehe.

Oli, der immer da war, wenn es mir nicht gut ging, mit dem ich so wunderbar lachen kann, wenn wir auf der UP-Terasse zusammen rauchen und der es geschafft hat, mir beizubringen, wie man diese zickige Kaffeemaschine im Büro bedient.

Nicole, mit der ich Adam hinterhergelaufen bin und 5 wunderschöne Tage in London hatte und bei der ich immer noch total begeistert bin, dass wir uns so lustig gefunden haben.

Martin, der mir so oft in den Hintern getreten hat wie sicher kein anderer, der aber damit wohl auch meistens recht hatte. Und dem ich eh nie lange böse sein kann, weil ich ihn so schrecklich lieb hab. Und den ich viel zu selten gesehen habe!

Nadine, die die Adam-News-Seite so toll macht, mir zwei äußerst lustige CSD-Wochenenden beschert hat und dafür gesorgt hat, dass ich Adam Lambert zweimal treffen durfte.

Kevin, mein Schwuttilein, der mich mit seiner Aufgedrehtheit herrlich aufmuntern kann und mit dem ich sicher in den nächsten Jahren noch ganz oft feiern gehen werde.

Robert, der plötzlich wieder da war und mit mir zusammen gewhamt wurde in der Mumu und mit dem ich so toll auf einer Wellenlänge bin.

Frank, der fast so emotionsduselig ist wie ich, mit dem ich unheimlich viel über irgendwelche bösen Männer geschrieben und einen viel zu kurzen Nachmittag am Kölner Rheinufer verbracht habe.

Daniel, den ich ewig nicht gesehen hatte, bis sich unsere Freundeskreise in der Mumu überschnitten.

Die Kollegen bei United Prototype, die einfach alle ziemlich toll sind.

Und noch so viele mehr, die ich in diesem Jahr zum ersten aber hoffentlich nicht zum letzten Mal gesehen habe, vor allem Basti, Tilo, Daniel, Oli, Saskia, Nico, René, Anthony, Doreen, Ünal, Isa und Ines.
Und Chris, den ich immer noch nicht gesehen hab, mit dem ich aber auch ganz viel geschrieben hab. Aber das kann sich ja noch ändern… 🙂

2011 freue ich mich riesig auf das verlängerte Wochenende in Berlin, die Woche beim WJT in Spanien/Madrid und generell auf alle Menschen, die ich wiedersehen und kennenlernen darf.

2010 – der Fragebogen

Der @tweetwerk hatte die irre lustige Idee, den Fragebogen (von wem kam der eigentlich ursprünglich) ausgerechnet an mich weiterzugeben. Nun denn, was hab ich euch denn von 2010 zu erzählen?
Nein, was hab ich auf die Fragen zu antworten, einen vernünftigen Jahresrückblick hab ich auch noch irgendwie geplant (wenn ich irgendwie noch die Zeit dazu finde, hihi)

Vorherrschendes Gefühl 2011 – Verwunderung…

2010 zum ersten Mal getan – So unglaublich viel! Ich nehm mal “eine Schwulenbar besuchen”, weil das ja einige gar nicht so lustig fanden, ich dagegen umso mehr. Jedesmal wieder…

2010 nach langer Zeit wieder getan – “nach langer Zeit” klingt so albern mit 22… Nach London geflogen und eine unglaublich tolle Zeit gehabt.

2010 leider gar nicht getan – Auch verdammt viel. Vor allem den Vorsatz, Dinge nicht so nah an mich heranzulassen.

Wort des Jahres – Mumu!

Zugenommen oder abgenommen – So was fragt man eine Frau nicht!

Stadt des Jahres – Kölle natürlich!

Alkoholexzesse – Nein, nicht so richtig.

Davon gekotzt? – Nein.

Haare länger oder kürzer – Länger. Aber leichter zu bändigen sind sie dadurch immer noch nicht.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger – Zum Ende des Jahres hin wesentlich weitsichtiger.

Mehr ausgegeben oder weniger – Viel mehr!

Höchste Handyrechnung – knapp 40 Euro, aber nur, weil die Sim-Karte gesperrt werden musste, weil ich das Handy verloren hab.

Krankenhausbesuche – Oh ja, aber zum Glück nur als Begleitung. Sehr ätzend war das trotzdem, weil ich an dem fast einzigen richtig warmen Tag im Urlaub 6 Stunden auf so ein blödes MRT warten musste!

Verliebt? – Och nö, nur ein bisschen verknallt… hihi!

Getränk des Jahres – Bacardi Razz mit Sprite

Essen des Jahres – Zu viel!

Die am häufigsten angerufene Person – Der Vater meines Kleinen. Und am längsten telefoniert mit meiner Lieblingsjudith.

Die meiste Zeit verbracht mit – Meinem Kleinen natürlich! Und mit Lernkram. Und mit Twitter.

Song des Jahres – Auch da gab es so einige. Pinks “F**kin Perfect” zum Beispiel, was nicht nur von der Aussage des Textes her fast genau so toll ist wie Katy Perrys “Firework”! ❤

CD des Jahres – Ich hab glaub ich gar keine CD gekauft. Aber mein Album des Jahres ist Katy Perrys Album. Und da passt das mit der CD auch ganz gut, denn die riecht ganz toll, so dass ich mir sie am liebsten dann doch gekauft hätte, aber da hatte ich das Album schon runtergeladen…

Buch des Jahres – Auch viel. Besonders toll fand ich aber Michael Gantenbergs “Zwischen allen Wolken”, da hab ich auch in nem anderen Beitrag was zu geschrieben.

Film des Jahres Einziger Film, den ich dieses Jahr im Kino gesehen hab: “A Single Man”, der war auch wirklich klasse! Ähnlich schön von der Atmosphäre her, nur nicht ganz so eine dichte Handlung: “From Beginning To End”

TV-Serie des Jahres – Glee!

Erkenntnis des Jahres – Dass diese dummen Erkenntnisse nichts bringen, wenn man weiß, dass man es eh nichts anders machen wird.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können – Schnee, jegliche Konversationen mit meinem Erzeuger, gewisse Dozenten.

Nachbar des Jahres – Komische Frage. Meine Nachbarn sind seit 20 Jahren die gleichen. Und da gibts keinen, der mir jetzt dieses Jahr besonders aufgefallen wäre…

Beste Idee/Entscheidung des Jahres – Die Bewerbung bei United Prototype abzuschicken.

Schlimmstes Ereignis – Nichts wirklich konkretes.

Schönstes Ereignis – Das Küsschen von Adam Lambert bei dem (ersten) Meet&Greet mit ihm in München bei Bravo. Aber eigentlich gab es unheimlich viel schönes, z.B diverse Treffen mit diversen Twitterern (einzeln, in kleineren und in größeren Gruppen), tolle Konzertbesuche, lustige Partys und diverse CSDs, wunderschöne Urlaube und noch ganz viel mehr…

2010 war mit einem Wort BUNT!

Und nun werfe ich das Stöckchen weiter an @Schwutte, der auch einer derjenigen war, die ich 2010 kennen und lieben gelernt hab… 😀

Don’t stop me now!

Nein, nein, nein, haltet mich bloß nicht auf, ich hab grad nen Lauf! Aber was für einen!

Endlich mal wieder dieses Gefühl, dass das Leben einfach gut ist, dass alles, was wirklich wichtig ist, läuft. Dass alles, was nicht so wirklich läuft, einfach nicht so schwer ins Gewicht fällt. Ich, die immer nur jammern konnte…

Ich weiß jetzt, auf wen ich mich verlassen kann. Ich weiß, dass da Menschen sind, denen ich auch so wichtig bin wie sie mir. Ich weiß, an wen ich mich wenden kann, wenn es mir nicht gut geht. Oder wem ich erzählen kann, warum es mir grade einfach nur super geht.

Ich freue mich auf das nächste Semester. Einen Kurs will ich unbedingt noch bekommen, der Rest, den ich bis jetzt schon hab, ist okay, zwei Dozenten, die ich gerne haben wollte, habe ich bekommen und ich freue mich riesig auf den Schwedisch-Kurs.
Ich habe endlich einen Job, der sich mit Uni und Kind vereinbaren lässt, der mir Spaß macht, mit super netten Kollegen.

Hier zuhause läuft auch alles prima, meine Familie ist toll (aber das war sie ja schon immer). Mittlerweile ist auch die kleinste Schwester in der Jugendarbeit aktiv, was mich als Chefin (hihi, es ist immer wieder lustig, das zu sagen) natürlich sehr freut.
Samstags mache ich Ballett mit der anderen Schwester, das macht auch riesig viel Spaß und es ist einfach klasse, zu sehen, dass man als kleines Pummelchen mit dem Training, was ich vom Jazzdance noch hab, wesentlich besser ist als einige der Grazien mit den teuren Trikots…

Das Abnehmen klappt auch zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder und zwar völlig ohne Probleme. Das liegt wohl einfach daran, dass ich grade nicht mal einen Grund zum Frustfressen habe. Yay!

Und der Herbst wird toll! Neues Semester, neuer Job, viele spannende Termine und am meisten freue ich mich darauf, ganz viele der Menschen, die ich in der letzten Zeit so liebgewonnen habe, zu treffen. Manche zum ersten Mal, andere zum wiederholten Mal. Aber die nächste Zeit ist voll mit Terminen. Und ich freue mich auf alle.

Also: Don’t stop me cuz I’m having a good time, I don’t wanna stop at all! 🙂