Tagebuchbloggen am 5. Juni 2014

Oha. Schon ein ganzer Monat ist vergangen seit dem letzten Blogpost. Schande über mich!

Aber heute ist wieder der 5., also Tagebuchtag!

Ich bin schon wach, bevor der Wecker klingelt, dafür zum ersten Mal seit langem mit dem Gefühl, relativ ausgeschlafen zu sein. Der Sport der letzten Tage und das Yoga vorm Schlafengehen gestern scheinen wohl doch ganz gut zu tun.

Der Zwerg wird auch früher wach, spielt aber ganz leise in seinem Zimmer mit dem neuen Lego, bis wir dann wirklich aufstehen müssen. Zum Frühstück gibt es Schokomüsli mit Joghurt, dann fährt der Zwerg mit dem Roller in die Schule. Hach, so groß schon.

Ich versuche noch kurz, meinen Drucker dazu zu bringen, die Texte für das Seminar gleich auszudrucken, gebe nach dem 3. Papierstau aber auf und mache mich auf den Weg zum Bus. Heute erst mal nur bis zum Büro, weil da noch das Fahrrad geparkt ist, weil es gestern mal wieder geschüttet hat, als ich nach Hause fahren wollte, von da aus dann mit dem Rad weiter in die Uni.

Im “Theorien des Populären”-Seminar geht es heute um Horkheimers und Adornos Kritik an Massenkultur, Kulturindustrie etc. und Ecos Kritik an dieser. Sehr praktisch heute: Einen der Eco-Texte (Serialität im Universum der Kunst und der Massenmedien) habe ich im letzten Monat schon für das Serialität-Seminar gelesen, bin also bestens vorbereitet. Das Seminar besteht allerdings zum größten Teil darin, dass die Dozentin und eine Studentin, die ein Referat vorbereitet hatte, redet. Auch gut.
Im Zuge der Kritik an Adornos Verteufelung Hollywoods etc. werden kurz die Anti-Nazi-Propaganda-Filme angesprochen, unter anderem der herrliche Donald Duck-Clip “Der Fuehrer’s Face”. Muss man übrigens unbedingt mal gesehen haben.

Nach dem Seminar gibt es einen schnellen Kaffee am Philosophikum, dann geht es wieder auf’s Rad, zur neuen Praxis der Therapeutin. Die Stunde besteht hauptsächlich darin, dass mich der Hall im noch nicht fertig eingerichteten Raum nervös macht und dass wir uns nicht einigen können, welche Ebene des Problems die problematisch bzw. zu lösende ist. Aber ich bin ein Schmetterling, hey! (…der sich in seinen Kokon einsperrt und “aber ich weiß doch nicht…” sagt.)

Danach wieder auf’s Fahrrad, diesmal in Richtung Büro. Noch etwas verwirrt von der Stunde fahre ich im Grüngürtel über die Venloer hinaus und lerne dadurch ganz neue Ecken Kölns kennen. Im Büro wartet ein Amazon-Päckchen auf mich: die erste Sammlung der Krazy Kat-Comics, über die wir im Seminar gestern gesprochen haben und die ich nach der Besprechung so toll fand, dass ich das Buch unbedingt haben musste.

Krazy Kat

Während der eher kurzen Arbeitszeit lese ich furchtbar viel Text, esse übriggebliebenes Curry von gestern und denke plötzlich daran, dass heute ja das Bewerbungsportal der Uni Köln freigeschaltet wird. Juchu, endlich für den neuen Studiengang einschreiben. Oder auch nicht, wenn man sich zur richtigen Stelle durchklickt, ist das Datum der Freischaltung plötzlich nicht mehr der 5., sondern der 11. Dann muss ich wohl noch was warten.
Als ich mich um kurz nach 3 auf den Heimweg mache, fängt es an zu regnen und ich habe schon Angst, nach den 11 Kilometern klatschnass und schon wieder erkältet zu sein, aber der Regen hört schnell auf und es ist schönstes Sommerwetter.

Kaum zuhause, kommt auch schon der Zwerg aus der Schule, mit dem Papa im Schlepptau, der eine scheußliche Kombination aus rot-schwarzer Laufhose und pinkem Shirt (die beim Rheinauhafentriathlon machen immer so wunderschön schrille Finisher-Shirts) trägt. Beim Aufstehen zum Umziehen fällt mir wieder ein, dass ich entsetzlichen Muskelkater habe, kann aber ja schlecht die Laufverabredung jetzt noch absagen. Also ziehen der Zwerg, der Papa und das Schwesterchen ab in Richtung See.

An der ersten Ecke, also nach knapp 1/3 der Gesamtstrecke, bin ich schon kurz davor, heulend zusammenzubrechen, kämpfe mich aber bis fast zum Schluss durch. Nur den fiesen Berg am Ende spare ich mir heute. Zuhause leere ich erst mal eine Flasche Wasser und gönne mir dann eine unheimlich leckere Zuckerwaffel, die mehr Kalorien hat, als ich durch das Laufen verbrannt habe. Aber hey, laut Fitness-Diät-App sind immer noch ganz schön viele übrig. Deshalb gibt es zum Abendessen auch ganz pädagogisch unwertvolle Brötchen mit Schokoladenhagel. Mmhhmmm!

Royale Hagel

Nach dem Essen guckt der Zwerg noch logo! und geht danach fast ohne Murren ins Bett, so dass ich meine Yogamatte ausbreiten und noch ein bisschen Sport machen kann. Für diesen Monat habe ich mir den Anfänger-Kalender von Blogilates vorgenommen, der trotzdem ziemlich anstrengend ist, wenn man ewig keinen Sport mehr gemacht hat. Vor allem für den ganzen Bauchmuskelkram brauche ich noch einiges an Übung. Ganz besonders fies war dieses Video am Montag. Wie kann man das denn bitte durchhalten?

Nach einer ausgiebigen Dusche liege ich jetzt gemütlich im Bett und tippe diesen Eintrag. Eigentlich wollte ich vor dem Schlafen noch was Yoga machen, aber es ist grad so bequem hier und ich glaube, bei so viel Sport, wie ich heute gemacht habe, schlafe ich auch ohne Yoga einigermaßen gut ein.

Gute Nacht, bis zum nächsten Mal!

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Tagebuchbloggen am 5. März 2014

aschermittwochHeute ist wieder Tagebuchbloggen! Jetzt weiß ich auch, woher es kommt!

Kleine Vorwarnung: Bäh. Alles doof heute.

Ich wache um halb 6 auf, der Zwerg ebenfalls, er geht spielen, ich versuche (natürlich erfolglos), noch was zu schlafen. Irgendwann stehe ich dann doch auf, wir frühstücken und machen uns schul- bzw. arbeitsfertig, ehe wir von Papa abgeholt werden. Der muss nämlich irgendwo in Büronähe arbeiten und nimmt mich netterweise mit. Wir fahren kleine Umwege, weil unser Dörfchen bald komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist, wenn die bestimmt bald auf die Idee kommen, auch die letzte Straße unter einer A1-Brücke wegen Autobahnausbau zu sperren.

Auf dem Weg schieße ich an der bösen Ampel das wunderschöne Foto vom Aschermittwochswetter. Faszinierend, wie toll das Wetter an Karneval war und wie eklig es heute ist.

Im Büro bin ich die erste, hah! Den auch immer früh erscheinenden Kollegen hab ich um 2 Minuten geschlagen. Ich mache Arbeitskram, trinke zu viel Kaffee, merke irgendwann, dass ich furchtbaren Hunger habe und bin zu faul, mir was zu essen zu suchen. Zwischendurch kommt noch einer der Ex-Büromitbewohner von ganz früher hoch, der demnächst Eiscocktails verkauft, wir dürfen probieren. Ich ziere mich ein wenig, es ist ja schließlich Fastenzeit, probiere dann aber doch mal.

Danach kippe ich fast um vor Hunger, beschließe, mir ein Müsli zu machen, schütte den Rest meines Bio-Knusper-Dinkel-hastenichgesehen-Müslis in eine Schüssel und stelle fest, dass keine Milch mehr da ist. Na gut, dann halt trocken. Mit Kaffee zum Entstauben. Beim neuen Kaffee holen stellen wir fest, dass die Kanne fast leer ist und da ich wirklich schon zu viel getrunken hab, überlasse ich dem Chef den Rest. Der stellt dann aber auch fest, dass keine Milch mehr da ist und plötzlich hab ich doch noch Kaffee. Es hat doch immense Vorteile, sich Milch und Zucker im Kaffee abgewöhnt zu haben.

Nachmittags fahre ich nach Hause, rede ein ernstes Wörtchen mit der Waschmaschine, esse unfassbar leckeren Kartoffelauflauf, räume unmotiviert mein Schlaf-Arbeitszimmer auf, weil man in dem Chaos wirklich nicht arbeiten kann und fange an, Texte für meine Hausarbeit zu lesen. Irgendwann kommt der Zwerg mit Papa vom Schuhe einkaufen zurück und wir räumen zusammen noch was weiter auf.

Nach dem Abendessen gucken wir Kika und als der Zwerg im Bett ist, mache ich weiter mit Hausarbeitskram und Sport. Immer einen Text lesen und ein Blogilates-Video aus dem 5. März-Programm machen. Das ist genau so furchtbar, wie es klingt. Damit ihr euch das ein bisschen besser vorstellen könnt: “Butt Lift & Slim Thighs“, “Hard Core Workout“, “Playa del Plank“, “Dance With Me Ab Challenge” ($#%§&/#*$!!!), “My Thighs Are Dying” und “Relax with me Stretch“. Na los!

Ziemlich fertig sitze ich jetzt am Schreibtisch, um diesen Blogbeitrag zu tippen, habe ein ekliges Summen in den Ohren und Sodbrennen (ja, ich weiß, wer unsportlich ist, sollte nicht übertreiben) und sehne mich nach einer Zigarette und Schokolade.

Wenn ich es schaffe, meine Bauch- und Beinmuskeln dazu zu überreden, mich aus dem Sitzball hochzuheben, werde ich gleich duschen gehen und dann ins Bett fallen.

Gute Nacht!

Neue Fitness-Challenge!

Keaira LaShae hat eine neue Fitness-Challenge gestartet, 21 Tage mit verschiedenen Fitness-Videos. Ihre Videos sind meistens Aerobic-Dance, ein bisschen Krafttraining und High Impact, und sie hat zeigt oft eine einfachere und eine schwierigere Variante der Übungen, damit jeder die Möglichkeit hat, mitzumachen.

Wer macht mit mir mit?

Ich hab heute Tag 1 gemacht, musste aber ein kleines bisschen schummeln, weil meinen Bauchmuskeln mitten im 2. Video mal wieder eingefallen ist, dass sie eigentlich gar nicht existieren, trotzdem aber furchtbar weh tun können. Juchu!

Aber ich hab ganz fest vor, das diesmal alles durchziehen. Also, wer ist dabei?

Ein Tag in der Sonne: Rheinauhafen Triathlon

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Start der olympischen Distanz

Unsere kleine Familie hat den Tag mal wieder bei einem Sport-Event verbracht. Letztes Jahr haben wir 2 Freunden zugesehen, die beim Köln-Thriathlon (Ende August, Fühlinger See) die olympische bzw. die Halb-Distanz absolviert haben. Wir waren alle extrem begeistert von der Stimmung da und hätten am liebsten mitgemacht. Nachdem ich dann tatsächlich überlegt habe, ob das möglich ist, dann aber beschlossen habe, dass mir das zu teuer ist (Rennrad, Neopren-Anzug) und ich wirklich keine Zeit hab, Schwimmen trainieren zu gehen, alberte der Papa ein bisschen herum, dass er das ja dann machen könnte. Wir haben ein bisschen gelächelt. Bis er dann sein altes Rennrad aufgemotzt, sich übergangsweise den verliehenen Surf-Neo wiedergeholt und einen straffen Trainingsplan mit dem Halbdistanz-Finisher ausgearbeitet hat.

Also trainiert er jetzt seit ungefähr einem halben Jahr, hat auch schon ein paar Rennen, Swim & Run’s und Bike & Run’s mitgemacht und heute stand dann der erste Triathlon an. Der Rheinauhafen Triathlon wurde heute zum ersten Mal ausgetragen. Es gab eine Supersprint-Distanz, die Sprint-Distanz, Olympisch und eine 58er-Distanz

Morgens um 9 ging es los. Zumindest für den Zwerg und mich plus Schwestern. Das Jubelkommando für Papa, der schon vorgefahren war. Ins Wasser ging es dann um 10 für die Sprinter. Und ja, der Rheinauhafen-Triathlon startet im Rhein. Also im furchtbar kalten Hochwasser, 750m. Danach ging es aufs Rad, 3x über eine 8km-Rundstrecke vom Hafen bis hinter die Zoobrücke, anschließend am Rheinufer entlang 2x 2,5km. Radfahren klappt übrigens nicht so super gut, wenn einem der Reifen platzt. Also musste der arme Papa zu Fuß zurück, bis wir ihm entgegenkamen und der triathlonerfahrene Freund es tatsächlich schaffte, den ganz fix zu flicken, so dass er das Rennen noch beenden konnte. Ins Ziel ist der Zwerg natürlich mitgelaufen. So süß!

Schönstes Laufwetter

Schönstes Laufwetter!

Mittags gab es dann den 58er und die olympische Distanz, da haben wir dann den Freund noch angefeuert. Johann Ackermann kam als erster mit ungefähr 6 Minuten Vorsprung ins Ziel. Wahnsinn.

Und auch hier wieder: Die Stimmung am Rheinauhafen war klasse. Diese Sportevents machen immer wieder richtig Spaß! Und die Sonne war natürlich toll. Und ich überlege schon wieder, ob ich mir doch mal so nen Anzug gönnen und ein Fahrrad leihen soll. Vielleicht für’s nächste Jahr. Und dann müsst ihr alle zum Anfeuern kommen. 😉

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Ein bisschen Hafen-Idylle

Nur ein bisschen Hochwassser...

Nur ein bisschen Hochwassser…

Belly Off 3 – Woche 10

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Und schon wieder eine Woche rum. Und nur noch 2 Wochen übrig, ach je!

Heute nur ein kurzer Beitrag, weil ich mitten im Osterferien-Hausarbeits-Chaos stecke. Die 2. Hälfte der letzten Woche wurde geprägt von viel Essen, ein bisschen Alkohol und kein bisschen Sport. Dafür hab ich vorher und gestern gut gegessen und ordentlich Sport gemacht. Also alles ausgeglichen. Und da ich ja fast am Ziel bin, darf ich auch mal ein bisschen über die Stränge schlagen. Mein Magen sieht das alllerdings anders und hat sich als Strafe für die Misshandlung in der letzten Woche mit meinem Zyklus, den Mondphasen und dem Wetter zusammengetan, um mich ganz arg zu piesacken. Naja.

Diese Woche steht noch mal ne kleine Feierei an und natürlich das Osterwochenende mit so ungefähr 17 Eiern und 23 Scheiben Osterzopf. Lalala. Danach ist ja noch ne Woche Zeit bis zum Belly Off-Ende, ne?

Zusammenfassung
Woche 1: 69 kg – BMI 26
Woche 2: 67,9 kg – BMI 25,6
Woche 3: 66,6 kg – BMI 25,1
Woche 4: 67 kg, BMI 25,2
Woche 5: 66,2 kg – BMI 24,9
Woche 6: 64,9 kg – BMI 24,4
Woche 7: 65 kg – BMI 24,5
Woche 8: 65 kg – BMI 24,5
Woche 9: 63,2 kg – BMI 23,8
Woche 10: 63,1 kg – BMI 23,7

Ich versuch das noch mal mit diesem Verlinken…
ilovechaos, Antje, Fairy, Oliver, Hasencore, Julia, McWinkel, Wasserstoffperoxid, Dirk Olbertz, Dirk Steins, tbc