Buchprojekt: Dein Buchjahr in 30 Fragen

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2013 ist vorbei und damit auch das Projekt52. Oder? Nee, ich mache weiter. Dieses Jahr sollen es wieder 52 Bücher sein, für jede Woche des Jahres eins, hat schon supergut angefangen mit nur zwei gelesenen Büchern bis Mitte Februar. Ups.

Da ich im letzten Jahr ja schon viel gelesen habe, finde ich dieses Blogstöckchen ganz interessant. Dein Buchjahr in 30 Fragen, ein Jahresrückblick auf die gelesenen Bücher. Links in den Antworten jeweils zum Monatsbeitrag meines Projekts.

Allgemein

1. Buch des Jahres
Ganz klar: One Day von David Nicholls. So wunderschön geschrieben, so eine tolle Liebesgeschichte, die gar nicht so furchtbar kitschig ist. Einfach ein tolles Buch.

2. Flop des Jahres
Auch ganz klar: Liebe. Ein unordentliches Gefühl von Richard David Precht. Ein furchtbares Geschwafel, Punkt.

3. Größte positive Überraschung
Darum schütze, was du liebst von Louise Anderson. Auf dem Wühltisch mitgenommen, um das 5. Buch zu haben, damit es billiger wird. Und dann war es echt gut!

4. Größte Enttäuschung
Schon unter Punkt 2 erwähnt. Das Buch wurde mir als absolut total super toll angepriesen und ich fand es einfach nur furchtbar.

5. Bester Pageturner
Das ist jetzt ein bisschen peinlich, aber The Carrie Diaries von Candace Bushnell habe ich ziemlich verschlungen. Die Geschichte ist  schön geschrieben und ich wollte einfach unbedingt wissen, wie es mit Carrie weitergeht.

6. Liebste Reihe/ Trilogie – Welches war in 2013 Eure liebste Reihe? (Es muss mindestens ein Band in diesem Jahr gelesen worden sein.) Und auf welche Fortsetzung in 2014 freut Ihr Euch am meisten?
Puh, das ist schwer. Ich habe 2013 nicht viele Reihen gelesen, eine davon war Pretty Little Liars von Sara Shepard. Die ersten davon waren auch wirklich gut! Ansonsten hab ich noch Inferno gelesen, was ich eher langweilig fand, und Erlösung, was ich auch deutlich schlechter fand als die Vorgänger. Der vierte Band der Reihe von Jussi Adler Olsen steht allerdings noch auf dem Ungelesene-Bücher-Regal, da hoffe ich auf besseres. Und für 2014 setze ich auch auf das Kommisariat Q. Das wird wieder!

7. „Dickster Schmöker“ – Welches war Euer Buch mit den meisten Seiten? Sind die Seiten nur so „dahin geflogen“ oder musstet Ihr kämpfen?
Könnte das Inferno gewesen sein? Das habe ich ziemlich schnell verschlungen, aber eigentlich eher, weil ich es unbedingt direkt nach Veröffentlichung gelesen haben wollte. Nicht unbedingt, weil es so fesselnd war.

8. Die meisten Fehler – Ist Euch ein Buch ganz besonders negativ durch viele logische und/ oder orthografische Fehler aufgefallen?
Schon im Blog erwähnt: Billy & Me von Giovanna Fletcher. Logisch naja, aber orthographisch bzw. vom Satzbau her echt schwer zu lesen.

9. Interessantestes Sachbuch
Laß mir doch Zeit zum Träumen von Etty Buzyn. Ein wirklich interessantes Buch, das sich damit befasst, dass heutzutage schon Kinder unter enormen Stress und Zeitdruck stehen. Insgesamt habe ich aber viel zu wenig Sachbücher gelesen, das will ich 2014 ändern.

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Story

10. Schlimmster Buchmoment
Ganz klar: Das Ende (bzw. Fast-Ende) von One Day. Ich krieg schon Tränen in den Augen, während ich hier tippe. Warum???

11. Enttäuschendstes Ende
Da hab ich ehrlich gesagt nix. Kein Buch mit toller Story, aber doofem Ende. Entweder alles doof oder auch das Ende gut.

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Charaktere

12. Liebster Held
Der kleine Theo von Daniel Glattauer. Einfach süß!

13. Liebste Heldin
Auch ein bisschen vorhersehbar-kitschig: Hazel auf The Fault In Our Stars von John Green. Sie ist halt einfach eine Heldin.

14. Liebstes Paar
Natürlich Emma und Dexter! Einfach DAS perfekte Paar! ❤

15. Nervigster Held/ Nervigste Heldin
Megan aus Lockruf des Glücks von Sandra Brown. Das ganze Buch hat mich genervt, aber diese Megan war einfach schwer zu ertragen.

6. Fiesester Gegenspieler
In den richtig guten Büchern haben die Helden eigentlich eher gegen sich selbst gekämpft, nicht gegen einen tatsächlichen Gegenspieler.

17. Liebster Nebencharakter
Das Mädchen im Camp der Fahrradtour aus Die unglaubliche Reise des Smithy Ide von Ron McLarty. Die war irgendwie gut, für die Geschichte und so.

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Verschiedenes

18. Bester Kuss – Habt Ihr bei einem Kuss so richtig mitgefiebert, erleichtert aufgeseufzt, richtig Lust aufs Küssen bekommen?
Öh. Nein.

19. Beste Liebesszene
Ähm. Nein?

20. „Lachkrampf“
Theo. Weil es einfach so herrlich authentisch ist. Jede Mutter kann sich dort wiederfinden, denke ich.

21. „Heulkrampf“
One Day. Ganz klar. DIESES ENDE!!!

22. Bestes/ liebstes Setting
Kalt geht der Wind von Oliver Welter und Michael Gantenberg hat eine sehr schöne Art, das Sauerland zu beschreiben, das hat mir gefallen. Ich hoffe, davon gibt es auch Fortsetzungen.

23. „The big screen“ – Welches Buch würdet Ihr am liebsten verfilmt sehen?
Ganz einfach: Keins. Buchverfilmungen sind fast immer enttäuschend und ich möchte mir kein schönes Buch vermiesen lassen.

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Autoren

24. Liebster Autor
Nachdem mir One Day so gut gefallen hat, habe ich mir die beiden anderen Bücher von David Nicholls bestellt und Starter For Ten angefangen. Das Buch ist aber irgendwie verschwunden und The Understudy habe ich nicht angefangen. Das muss ich aber unbedingt ändern, denn ich denke, der könnte ein Lieblingsautor werden.

25. Autoren-Neuentdeckung 2013
Naja, David Nicholls halt.

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Äußerlichkeiten

26. Bestes Cover – Welches Cover hat Euch im Jahr 2013 am besten gefallen? (Hier müsst Ihr das Buch nicht gelesen haben, jedes Cover, das Euch im Jahr 2013 beeindruckt hat, zählt.)
Neben The Fault in Our Stars finde ich das Cover von Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes wunderschön! so schön, dass ich wirklich überlegt habe, mir das Buch auf Deutsch statt auf Englisch zu kaufen. Aber eigentlich lese ich englische Bücher im Original, deshalb steht jetzt das längst nicht so schön gestaltete Me Before You im Regal. Ich muss mich nur noch trauen, es zu lesen.

27. Schlimmstes Cover
Das Cover des Buchs von Precht hätte mich eigentlich schon abschrecken sollen, es zu lesen.

28. Allgemein schönste Gestaltung – Welches Buch ist Euch wegen der Verarbeitung, Illustrationen, Kapitelunterteilungen etc besonders in Erinnerung geblieben?
Ratet mal. Richtig: One Day! Das Cover finde ich sehr schön und die Gestaltung der Kapitel ist einfach toll. Ansonsten hat mir die Idee der Marilyn-Biographie mit den vielen Bildern auch sehr gut gefallen.

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„Social Reading“

29. Gemeinsam lesen – Gab es eine Leserunde/ einen Buddy Read, die Euch besonders gut gefallen hat?
Hmnö. Aber ich hätte Lust auf ne schöne Leserunde für dieses Jahr. Hat jemand einen super Linktipp?

30. Bester Tipp – Gab es eine Leseempfehlung, für die Ihr besonders dankbar seid?
The Fault In Our Stars habe ich gelesen, nachdem gefühlt die halbe Twitter-Timeline über dieses Buch geschrieben hat. Und dieser Tipp hat sich definitiv gelohnt!

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Jahresrückblicksgedöns 2013

Tower HillJahresrückblick, schon wieder!

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Puh. Schwierig. Ich glaube, so ne 7? Da war einiges besser als vorher. Und einiges ziemlich kackig.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Ganz viel abgenommen! Und ganz viel zugenommen.

3. Haare länger oder kürzer?
Vermutlich genau so lang wie letztes Jahr um die Zeit. Aber am Donnerstag geht’s zur Friseurin! Da fehlt nämlich ganz eindeutig ein Schnitt in dem Wust von Haaren auf meinem Kopf.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger
Ich bilde mir ein, weitsichtiger geworden zu sein. Eventuell, so ein bisschen.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Ich bin von Kohl Kajal auf Felt Tip Pens umgestiegen! Die kosten deutlich mehr Kohle, weil man deutlich öfter einen kaufen muss. Aber eigentlich bin ich eh zu faul für Eyeliner.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Besser, besser, besser! Hey, ich bin wieder am Friesenplatz! Und seit gestern sogar in einem schönen Büro. Und die richtige Rheinseite hat mich wieder. Und ich bin wieder mehr als einmal die Woche im Büro! Und kenne die Menschen, die um mich rumsitzen. Voll toll, sowas.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Eeeeh. Viel zu viel auf jeden Fall. Vor allem für Kosmetik. Guter Vorsatz fürs nächste Jahr: Keinen Nagellack kaufen! Und für Essen, Trinken. Guter Vorsatz fürs nächste Jahr: Mehr kochen, weniger fertig kaufen, weniger abends in Bars treffen.
Ansonsten auch diesmal wieder ziemlich viel Geld für und im Urlaub ausgegeben.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?
Ja! Bei gleich 2 Gewinnspielen von dm. Einmal über Facebook und einmal auf dem wunderschönen #dmcb13, von dem ich unbedingt noch berichten wollte und es nie getan hab. Ich habe also Kosmetika gewonnen. Einmal Badezeug, was mich dazu gebracht hat, meine Badewanne endlich noch mal zu benutzen, und einmal Haarstyling-Zeug, was sehr schön bunt ist und den freien Platz auf meinem Badezimmerspiegelschrank ziert.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehrmehrmehr. Oder? Anfang des Jahres war ich super motiviert, kennt man ja. Ich bin sogar meinen ersten Lauf gelaufen. Und dann gleich noch einen, den Color Run, der eher langweilig war. Und ab der Mitte des Jahres ging dann quasi gar nix mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Zählt Zahnwurzelmist als Erkrankung? Jedenfalls zog sich das wochenlang hin und dann musste ich ganz viele Antibiotika nehmen und danach hab ich jedes Magen-Darm-Gedöns mitgenommen, was so hier rumgeflogen ist.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die Wurzelentzündung. Ganz eindeutig.

12. Der hirnrissigste Plan?
Ich hatte keine hirnrissigen Pläne, glaub ich. Hatte ich überhaupt Pläne? Es war vielleicht hirnrissig, so planlos durchs Leben zu laufen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
(Vorsatz fürs nächste Jahr: Irgendwas gefährliches machen, damit ich endlich mal die Frage 13 hier beantworten kann.)

14. Die teuerste Anschaffung?
Diesmal kein iPhone! Die neue Kamera, mit der ich noch so überhaupt nicht umgehen kann und für die ich mir im nächsten Jahr ein bisschen Zeit nehmen muss.

15. Das leckerste Essen?
Bei Vapiano gab es auch dieses Jahr im September/Oktober mal wieder richtig leckere Pasta! Mit Hähnchen und Ingwer. Herrlich! Nachkochen kann man die auch ganz gut. Kochen muss ich nächstes Jahr auch mehr.

16. Das beeindruckendste Buch?
Ich habe endlich One Day gelesen und es war so super. Noch viel besser als vorher gedacht! Ansonsten hab ich sehr viel gelesen und alles brav festgehalten für das Projekt 52, also bei Interesse bitte einfach rüberhüpfen.

17. Der ergreifendste Film?
Och ja. Hm. Eventuell hätte der Oz-Film gut werden können, da gab’s 4 Anläufe, ins Kino zu gehen, aber irgendwas kam uns immer dazwischen. Ansonsten hab ich mal wieder komplett vergessen, was ich für Filme gesehen hab und weiß nicht mal, ob ich außer für Kinderfilme im Kino war. Die einzigen Filme, die mir spontan einfallen, sind High Fidelity, der war gut, aber nicht ergreifend, und Rent, der war ergreifend, aber nicht soo gut.

18. Die beste CD?
Planlos und erinnerungslos, dieses Jahr 2013. Puh.
Grad noch frisch im Kopf: Max Herres Unplugged-Album. Einfach nur toll.

19. Das schönste Konzert?
P!nk. Das war einfach, das war nämlich das einzige Konzert.
Aber es war auch echt schön! Die Frau ist halt einfach der Wahnsinn.
Kleiner Eindruck? Bitteschön:

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Mit dem Zwerg, natürlich. So muss das ja auch sein. Und ungefähr so viel allein wie letztes Jahr. Mit unterschiedlich guten Wegen, damit umzugehen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Wie immer auch mit dem Zwerg. Ein toller Urlaub in Holland, ganz viel gemeinsames Spielen, Lego bauen, Spaziergen gehen, Fußball gucken und Basteln.
Und damit hier nicht immer das gleiche steht: Mit dem Lieblingskollegen aus dem früheren Job. Ein paar herrliche Tage in der schönsten Stadt der Welt. ❤

22. 2013 zum ersten Mal getan?
Ingwerlikör getrunken. Eine Kiste selbst gebaut, mit Sägen, Schrauben und so.
Oh je, mir fällt schon wieder nix ernsthaftes ein. Einen Lauf gelaufen, das sagte ich ja schon. Ach ja, gekündigt hab ich auch. Und in Oxford war ich, das war toll! Reicht, oder?

23. 2013 nach langer Zeit wieder getan?
Mit nem Freund in Urlaub gewesen. Sonst meistens mit dem Zwerg, Familie oder alleine, irgendwen besuchen halt. Aber ich glaub, so’n Zweierding mit irgendnem lieben Menschen mach ich jetzt öfter.

Bei diesem Rückblickdings fehlt übrigens ein “In diesem Jahr NICHT getan”. Da würde mir was einfallen.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Doofe Menschen, doofe Gedanken, doofe Uni.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Ich hab tatsächlich in der letzten Zeit versucht, so ein paar Menschen von was zu überzeugen. Und jetzt bin ich mir selbst nicht mehr so sicher. So schlecht sind meine Überzeugungskünsten. Beim Versuch, anderen etwas auszureden, rede ich es mir selbst ein. Schöne Scheiße.
Ansonsten hab ich noch nicht aufgegeben, den Zwerg davon zu überzeugen, dass Bücher lesen total cool ist. Wir machen ganz langsame Fortschritte.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Auch diesmal wieder ziemlich viel Zeit. Dafür hab ich diesmal auch ein bisschen zurückbekommen.
Und ansonsten hab ich einen Plan, hier nächstes Jahr ein Foto zu haben von einem megacoolen Geschenk, das gerade in Planung ist.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Wunderschöne Bilder vom Zwerg. Und Zeit von Freunden.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Der Zwerg sagt schöne Sätze. Und lustige!

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich sag auch schöne Sätze zum Zwerg. Lustige auch manchmal.

30. Dein Wort des Jahres?
Ingwer!

31. Dein Unwort des Jahres?
Beziehung.

32. Deine Lieblingsblogs des Jahres?
Ich habe ein paar Beauty Blogs, die ich gerne lese: Ruth Crilly, weil sie so nett schreibt. Fleur De Force, weil ich ihre Videos mag und sie so sympathisch finde. The Beauty Department, weil die so tolle Tipps haben.
Ein paar Food Blogs: Kayotic Kitchen, weil sie asiatisches Essen liebt und Reis nicht mag. The Cozy Apron, weil sie so wunderschön schreibt und tolle Fotos macht. Sprouted Kitchen, weil der ganze Blog so schön ist.
Und neu entdeckt: Ganz viele DIY-Blogs. Die muss ich mir aber erst mal genauer ansehen.

33. Stadt des Jahres?
London.

34. Verliebt?
Geh mir bloß weg mit dem Scheiß.

35. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
Bitteschön: 2012 | 2011 | 2010.

Nächstes Jahr wird super!

Projekt 52: Oktober

Pretty Little Liars

Diesen Monat mal ein bisschen anders, keine einzelnen Bücher, sondern ein Text zu allen Büchern. Das hat den ganz einfachen Grund, dass ich im Oktober nichts anderes als die Pretty Little Liars-Serie gelesen habe. Und 13 einzelne Reviews zu einer Geschichte zu machen, ist ja irgendwie albern.

Zur Geschichte: Alison DiLaurentis verschwindet eines Nachts spurlos, nach einem Abend mit ihren 4 besten Freundinnen. 3 Jahre später beginnen die 4 Mädchen, die sich in der Zwischenzeit auseinandergelebt und sehr verändert haben, mysteriöse Nachrichten von “A” zu bekommen. Darin werden sie damit bedroht, dass ihre Geheimnisse verraten werden. Geheimnisse von früher, die nur Alison kannte und neue Geheimnisse, die eigentlich niemand wissen sollte. Es stellt sich also die Frage, wer hinter “A” steckt, was mit Alison passiert ist und was für furchtbare Geheimnisse sich so über die Zeit angehäuft haben.

Nachdem ich irgendwann im Sommer mit der darauf beruhenden Serie angefangen habe, wollte ich auch die Bücher mal lesen. Und dann konnte ich ziemlich schnell nicht mehr aufhören, weil sie doch recht fesselnd waren. Man will eben wissen, wer A ist, genau wie in der TV-Show (die gerade eine mir gar nicht gefallende Wendung genommen hat). Nach dem 8. Buch gibt es ein Nachwort der Autorin, in dem sie vom Ende der Serie schreibt. Das scheint sich aber dann irgendwie geändert zu haben, mittlerweile gibt es nämlich schon 13 Bücher. Aus irgendeinem Grund hat sie also weitergeschrieben und meiner Meinung nach hätte sie das lassen sollen. Das Ende des 8. Teils ist gut, alle Erzählstränge sind zu Ende erzählt und quasi alle Geheimnisse gelöst. Ab Teil 9 gefielen mir die Geschichten nicht mehr. Die einzelnen Storys sind mir zu absurd und die Geheimnisse zu “böse”, man kann irgendwie nicht mehr so richtig mit den Mädchen mitfühlen, weil die alle so einen abstrusen Mist gemacht haben. Außerdem gibt es irgendwann so viele Verweise auf die Handlung der vorherigen Bände, dass es sich nicht mehr schön lesen lässt. Alle Rückgriffe werden nämlich ausführlich erklärt, was für jemanden, der quasi alle Bücher am Stück liest, ziemlich nervig ist.
Ändert aber nix daran, dass ich erfahren will, wie es weitergeht, also werde ich vermutlich die Bände 14-??? (hoffentlich nicht zu viele) auch noch lesen, wenn sie veröffentlicht werden. Ich dachte übrigens, bevor ich mit dem Lesen anfing, dass es 12 Bände gibt und die Geschichte damit abgeschlossen ist. Jetzt muss ich warten, das mag ich ja auch so gar nicht.

Falls jemand die ersten 8 Bücher lesen will (echt jetzt, nicht weiterlesen, einfach die Geschichte danach für beendet erklären), hier gibt es die ersten 4 Bücher im Set. Ein Handlungsbogen zieht sich übrigens immer über 4 Bücher, nur eins lesen dürfte unbefriedigend sein.

Sehr gut war diese Teeniebuch-Exzess-Leserei allerdings für die Projekt 52-Statistik: 13 Bücher im Oktober, angefangen ganz brav bei Woche 40/Buch 40. Also jetzt Woche 44 und Buch 52. Jahresziel erreicht!
Für die nächsten Monate nehme ich mir dann vor, nach diesem seichten Gedöns mal wieder ein paar anständige Bücher zu lesen. Also was für die Germanistik-Leseliste. Juchu!

Projekt 52: September

Woche 38, Buch 37: The Cuckoo’s Calling von Robert Galbraith
J.K. Rowlings 1. Krimi Cuckoo
Der erfolgslose Privatdetektiv Cormoran Strike wird von einem gestressten Anwalt um Hilfe gebeten, der meint, dass seine Schwester, ein erfolgreiches Model, nicht Selbstmord begangen hat, sondern umgebracht wurde. Strike nimmt den Fall erst nur an, weil er dringend das Geld braucht. Nach und nach stoßen er und seine neue Assistentin aber auf einige Unklarheiten und beginnen, tiefer zu graben.

Ein schöner Krimi! Nicht rasant-blutig, sondern angenehm ruhig, mit toll beschriebenen Charakteren. Rowlings Krimi-Debüt ist definitiv gelungen, ich freue mich auf mehr Geschichten von Cormoran Strike. Ich hoffe, es wird noch mehr geben!

Woche 39, Buch 38: Faust I. von Johann Wolfgang von Goethe
Das neue Semester steht vor der Tür, unter anderem tu ich ja auch mal so, als ob ich Deutsch studiere und dafür gibt es eine wunderschöne Leseliste aus gefühlten 700 Klassikern der deutschen Literatur (und 10 Büchern aus den letzten 15 Jahren). Die sollte man am Ende des Studiums gelesen haben. Also sollte man mal damit anfangen. Also habe ich mir den neuerdings spottbilligen kleinen Kindle gekauft und wild Bücher draufgeladen, unter anderem das halbe Werk von Goethe.

Die Geschichte von Faust kennt man ja so ungefähr. Der alternde Wissenschaftler ist unzufrieden mit seiner Arbeit und seinem Leben, experimentiert ein bisschen herum und schließt dann einen Pakt mit dem Teufel. Eine Hexe zaubert ihn dann jung, er verliebt sich in Gretchen, zieht sie mit ins Unglück, Drama, Drama.
Ich brauche einen Lektüreschlüssel. Und ich mag die Versform nicht. Aber man sollte auch dieses Buch wohl gelesen haben.

Woche 39, Buch 39: Das Amulett von Conrad Ferdinand Meyer
Hans Schadau, einen Protestant aus der Schweiz, zieht es nach Paris, wo er unter Admiral Coligny in den Krieg ziehen will. Unterwegs trifft er den jungen Katholiken Bartholomäus, der ihm sein Amulett der Muttergottes von Einsiedeln zeigt und erzählt, wie es ihn von seiner Kinderlähmung geheilt hat. In Paris verliebt er sich in die Nichte des Admirals und wird ihretwegen in einen Fechtkampf verwickelt. Eines Nachts werden alle Protestanten in Paris auf Befehl des Königs ermordet, Schadau kann sich und seine Verlobte mit Bartholomäus’ Hilfe retten und kehrt mit ihr in die Schweiz zurück.

Die Novelle von Conrad Ferdinand Meyer erzählt die historische Begebenheit des Genozids an den Hugenotten 1572 in Paris, als die Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken endgültig eskalierten. Gleichzeitig erzählt er die Geschichte zweier junger Männer, die trotz der Feindschaft ihrer Konfessionen Freunde werden. Eine interessante Geschichte über den Konfessionskrieg und ein Literaturklassiker, zumindest laut unserer Leseliste. Kann man mal lesen, sonderlich spannend ist es aber nicht.

Projekt 52: August

Woche 32, Buch 34: To Kill a Mockingbird von Harper Lee
Klassischer SüdstaatenromanMockingbird
Scout Finch ist ein kleines Mädchen in eine verschlafenen Kleinstadt in den Südstaaten Amerikas in den 30ern. Zusammen mit ihrem großen Bruder Jem und ihrem Freund Dill versucht sie in den Ferien das Geheimnis um “Boo” Radley zu ergründen, einem geheimnisumwobenen Menschen, den niemand in den letzten Jahren gesehen hat, der aber angeblich noch im Haus am Ende der Straße wohnt. Ihr Vater Atticus ist ein Anwalt, der einen Schwarzen in einem Vergewaltigungsprozess verteidigt, was in der konservativen Stadt für viel Ärger sorgt.

Harper Lee hat eine tolle Geschichte über die Probleme zwischen Schwarzen und Weißen, Armen und Reichen in den Südstaaten Amerikas geschrieben, alles erzählt aus der Perspektive einer Sechsjährigen, der er schwerfällt, sich in dieser komischen Welt der Erwachsenen zurechtzufinden, zumal ihr Vater eigentlich nicht den Vorstellungen der anderen Menschen entspricht. Ein sehr ruhiges Buch, nur am Ende wird es ein bisschen aufregend, das macht es aber nicht schlecht. Das Buch zählt zu den großen Klassikern amerikanischer Literatur und man sollte es wohl mal gelesen haben, finde ich.

Woche 33, Buch 35: The Carrie Diaries von Candace Bushnell
Der 1. Teil der Prequel-Serie zu Sex and the City Carrie Diaries
The Carrie Diaries erzählt die Geschichte von Carrie Bradshaws Highschool-Zeit, als sie noch in einer kleinen Stadt in der Nähe von New York wohnt und in ihr Tagebuch schreibt, anstatt in ihrem schicken Manhattan-Appartment an ihrer Kolumne zu arbeiten.

Eine schöne Urlaubsgeschichte. Das Buch ist ein Jugendroman und das merkt man auch. Es ist keine große Literatur, es kommt nicht allzu viel Spannung auf und die Sprache ist eher einfach. Für Fans von Sex and the City aber ein lesenswertes Buch.
Die darauf basierende TV-Serie ist übrigens auch ganz nett. Highlight sind dort die Klamotten!

Woche 33, Buch 36: Summer in the City von Candace Bushnell
Der Nachfolger von The Carrie DiariesSummer City
Carrie ist endlich in New York und kann ihrem großen Traum vom Schreiben näherkommen. Der Schreibkurs, den sie besucht, ist allerdings doch nicht wirklich etwas für sie und außerdem ist sie sehr damit beschäftigt, verschiedene Männer und die damit einhergehenden Probleme kennenzulernen. Das Ende leitet zu der großen Carrie aus Sex and the City über.

Auch hier: Ein nettes Buch. Insgesamt ist die Story ein wenig unglaubwürdiger als The Carrie Diaries, aber dafür auch ein bisschen spannender und wir lernen die späteren besten Freundinnen kennen. Ansonsten ähnelt es The Carrie Diaries sehr.