12 von 12 im Juni

Guten Abend! Langsam verkommt dieser Blog zur Blogstöckchenverwertanstalt. One day, baby, werde ich mal anfangen, sinnvolles Zeug hier zu posten.

Aber jetzt erst mal Bilder! 12 an der Zahl, und zwar deshalb.

feedly von 12
Der Tag beginnt mit einem bangen Blick aufs Handy. Hurra, feedly funktioniert wieder! Screenshot übrigens von diesem Blogpost über das neue Google My Business.

Frühstück von 12
Zu hungrig, um das Essen vor dem Essen zu fotografieren. Das war mal Schokomüsli mit Joghurt.

Make Up von 12
Große, große Liebe für diese 3 Meedchenkram-Produkte: Rimmels Wake Me Up Foundation in Natural Beige, von der man wunderbar ein kleines bisschen unter die Tagescreme mischen kann, um sowas wie eine BB Cream zu haben. Nur halt farblich passend für Mädels mit ein bisschen Farbe im Gesicht. Und der Lippenstift hat eine phantastische Farbe. Mit dem wunderschönen Namen “Love Happens”.

Füße von 12
Sommerliche Füße.

Radweg von 12
Wunderschöner Fahrradweg zur Arbeit über eine stillgelegte Straße mit ganz vielen Kaninchen auf den Wiesen.

Draengelgitter 12
Der letzte Dreck: Drängelgitter vor steilen Brücken.

Ausruhen von 12
Total vergessen, im Büro Fotos zu machen. Hier zu sehen: Ein bisschen Ausruhen nach den 11 km Heimweg in der Mittagshitze.

Asiawochen von 12
Kleiner Großeinkauf bei Aldi: Asia-Woche! Lecker!

Bewerbung von 12
Voll spannender Unikram.

Unikram
Noch ein bisschen mehr spannender Unikram bei Sonnenschein im Garten.

Blogilates von 12
Sport! Immer noch aus dem Anfänger-Kalender von Blogilates. Auf dem Bild nicht zu hören: Leises Tropfen.

Thai Chilis von 12
After-Workout-Fußball-Belohnung: Thai Chili-Reischips. Wie schon gesagt: Lecker!

Außerdem heute festgestellt: Fotos über die WordPress-App hochladen und dann den Post am Rechner bearbeiten, ist keine gute Idee.

Und jetzt: Fußball!

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Tagebuchbloggen am 5. Juni 2014

Oha. Schon ein ganzer Monat ist vergangen seit dem letzten Blogpost. Schande über mich!

Aber heute ist wieder der 5., also Tagebuchtag!

Ich bin schon wach, bevor der Wecker klingelt, dafür zum ersten Mal seit langem mit dem Gefühl, relativ ausgeschlafen zu sein. Der Sport der letzten Tage und das Yoga vorm Schlafengehen gestern scheinen wohl doch ganz gut zu tun.

Der Zwerg wird auch früher wach, spielt aber ganz leise in seinem Zimmer mit dem neuen Lego, bis wir dann wirklich aufstehen müssen. Zum Frühstück gibt es Schokomüsli mit Joghurt, dann fährt der Zwerg mit dem Roller in die Schule. Hach, so groß schon.

Ich versuche noch kurz, meinen Drucker dazu zu bringen, die Texte für das Seminar gleich auszudrucken, gebe nach dem 3. Papierstau aber auf und mache mich auf den Weg zum Bus. Heute erst mal nur bis zum Büro, weil da noch das Fahrrad geparkt ist, weil es gestern mal wieder geschüttet hat, als ich nach Hause fahren wollte, von da aus dann mit dem Rad weiter in die Uni.

Im “Theorien des Populären”-Seminar geht es heute um Horkheimers und Adornos Kritik an Massenkultur, Kulturindustrie etc. und Ecos Kritik an dieser. Sehr praktisch heute: Einen der Eco-Texte (Serialität im Universum der Kunst und der Massenmedien) habe ich im letzten Monat schon für das Serialität-Seminar gelesen, bin also bestens vorbereitet. Das Seminar besteht allerdings zum größten Teil darin, dass die Dozentin und eine Studentin, die ein Referat vorbereitet hatte, redet. Auch gut.
Im Zuge der Kritik an Adornos Verteufelung Hollywoods etc. werden kurz die Anti-Nazi-Propaganda-Filme angesprochen, unter anderem der herrliche Donald Duck-Clip “Der Fuehrer’s Face”. Muss man übrigens unbedingt mal gesehen haben.

Nach dem Seminar gibt es einen schnellen Kaffee am Philosophikum, dann geht es wieder auf’s Rad, zur neuen Praxis der Therapeutin. Die Stunde besteht hauptsächlich darin, dass mich der Hall im noch nicht fertig eingerichteten Raum nervös macht und dass wir uns nicht einigen können, welche Ebene des Problems die problematisch bzw. zu lösende ist. Aber ich bin ein Schmetterling, hey! (…der sich in seinen Kokon einsperrt und “aber ich weiß doch nicht…” sagt.)

Danach wieder auf’s Fahrrad, diesmal in Richtung Büro. Noch etwas verwirrt von der Stunde fahre ich im Grüngürtel über die Venloer hinaus und lerne dadurch ganz neue Ecken Kölns kennen. Im Büro wartet ein Amazon-Päckchen auf mich: die erste Sammlung der Krazy Kat-Comics, über die wir im Seminar gestern gesprochen haben und die ich nach der Besprechung so toll fand, dass ich das Buch unbedingt haben musste.

Krazy Kat

Während der eher kurzen Arbeitszeit lese ich furchtbar viel Text, esse übriggebliebenes Curry von gestern und denke plötzlich daran, dass heute ja das Bewerbungsportal der Uni Köln freigeschaltet wird. Juchu, endlich für den neuen Studiengang einschreiben. Oder auch nicht, wenn man sich zur richtigen Stelle durchklickt, ist das Datum der Freischaltung plötzlich nicht mehr der 5., sondern der 11. Dann muss ich wohl noch was warten.
Als ich mich um kurz nach 3 auf den Heimweg mache, fängt es an zu regnen und ich habe schon Angst, nach den 11 Kilometern klatschnass und schon wieder erkältet zu sein, aber der Regen hört schnell auf und es ist schönstes Sommerwetter.

Kaum zuhause, kommt auch schon der Zwerg aus der Schule, mit dem Papa im Schlepptau, der eine scheußliche Kombination aus rot-schwarzer Laufhose und pinkem Shirt (die beim Rheinauhafentriathlon machen immer so wunderschön schrille Finisher-Shirts) trägt. Beim Aufstehen zum Umziehen fällt mir wieder ein, dass ich entsetzlichen Muskelkater habe, kann aber ja schlecht die Laufverabredung jetzt noch absagen. Also ziehen der Zwerg, der Papa und das Schwesterchen ab in Richtung See.

An der ersten Ecke, also nach knapp 1/3 der Gesamtstrecke, bin ich schon kurz davor, heulend zusammenzubrechen, kämpfe mich aber bis fast zum Schluss durch. Nur den fiesen Berg am Ende spare ich mir heute. Zuhause leere ich erst mal eine Flasche Wasser und gönne mir dann eine unheimlich leckere Zuckerwaffel, die mehr Kalorien hat, als ich durch das Laufen verbrannt habe. Aber hey, laut Fitness-Diät-App sind immer noch ganz schön viele übrig. Deshalb gibt es zum Abendessen auch ganz pädagogisch unwertvolle Brötchen mit Schokoladenhagel. Mmhhmmm!

Royale Hagel

Nach dem Essen guckt der Zwerg noch logo! und geht danach fast ohne Murren ins Bett, so dass ich meine Yogamatte ausbreiten und noch ein bisschen Sport machen kann. Für diesen Monat habe ich mir den Anfänger-Kalender von Blogilates vorgenommen, der trotzdem ziemlich anstrengend ist, wenn man ewig keinen Sport mehr gemacht hat. Vor allem für den ganzen Bauchmuskelkram brauche ich noch einiges an Übung. Ganz besonders fies war dieses Video am Montag. Wie kann man das denn bitte durchhalten?

Nach einer ausgiebigen Dusche liege ich jetzt gemütlich im Bett und tippe diesen Eintrag. Eigentlich wollte ich vor dem Schlafen noch was Yoga machen, aber es ist grad so bequem hier und ich glaube, bei so viel Sport, wie ich heute gemacht habe, schlafe ich auch ohne Yoga einigermaßen gut ein.

Gute Nacht, bis zum nächsten Mal!

Hallo Oktober, lass uns Freunde werden!

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Der Sommer ist endgültig vorbei und der Herbst könnte nicht schöner anfangen, kein besserer Zeitpunkt für ein bisschen Neuanfang also!

Irgendwie bin ich im September ein bisschen in alte Gewohnheiten zurückgefallen – zu viel Essen und Alkohol, zu wenig Sport und sonstige sinnvolle Aktivitäten und dadurch viel zu viel schlechte Laune.

Das wird jetzt wieder geändert! Mehr Sport, sinnvoller essen, mehr Lesen, mehr Zeit mit echten Freunden, mehr positiv durchs Leben gehen. Einfach mehr.

Wer macht mit?

Neue Fitness-Challenge!

Keaira LaShae hat eine neue Fitness-Challenge gestartet, 21 Tage mit verschiedenen Fitness-Videos. Ihre Videos sind meistens Aerobic-Dance, ein bisschen Krafttraining und High Impact, und sie hat zeigt oft eine einfachere und eine schwierigere Variante der Übungen, damit jeder die Möglichkeit hat, mitzumachen.

Wer macht mit mir mit?

Ich hab heute Tag 1 gemacht, musste aber ein kleines bisschen schummeln, weil meinen Bauchmuskeln mitten im 2. Video mal wieder eingefallen ist, dass sie eigentlich gar nicht existieren, trotzdem aber furchtbar weh tun können. Juchu!

Aber ich hab ganz fest vor, das diesmal alles durchziehen. Also, wer ist dabei?

Zumba, tanz dich… tot?

Ganz neujahrsvorsatzbrav hab ich mich am 3. Januar im Fitnessstudio angemeldet. Gleich hier im Ort, kostet zwar 3x so viel wie McFit und Konsorten, dafür besteht die reelle Chance, dass ich ab und zu hingehe, weil ich nur 5 Minuten gehen und nicht eine halbe Stunde Bahnfahren muss.

Außerdem gibt’s da Kurse, ganz viele! Zumba zum Beispiel, immer freitags um 18 Uhr. “Das ist super, ich war letztens auch mal bei Sonja beim Zumba, hat richtig Spaß gemacht” erzählt mir die ehemalige Klassenkameradin, die ich am Dienstag im Bus treffe. Hätte ich kurz mein Gehirn eingeschaltet, wäre mir aufgefallen, dass sie “bei Sonja” und nicht “mit Sonja” gesagt hat. Und dann wäre ich auch eben nicht aus allen Wolken gefallen, als meine superschlanke, irre gut aussehende und außerdem unglaublich tanzerprobte Lieblingskommilitonin als Kursleiterin vor mir stand. Aber das spornt ja an! (sagt Mama)

Ach ja, Mama wollte eigentlich auch mit, hat dann aber kurz vorher beschlossen, dass sie sich das lieber noch mal überlegt, also entstand folgendes Gespräch:
Ich: “Das wäre aber total lustig, wenn du mitkommst, dann blamieren wir uns zusammen! Du kriegst nur jeden 3. Schritt hin und ich bin nach 10 Minuten tot…”
Mama: “Ach, meinst du, ich kann nix?”
Ich: “Naja, Tanzerfahrung hast du ja nun nicht grade, oder? Dafür hab ich 0 Kondition…”
Mama: “Na, guck du dir das erst mal an, dann überleg ich noch mal.”

Gespräch bei Wiederankunft zuhause:
Ich: “Mama, ich war nicht nach 10 Minuten tot!!!”
Mama: “Na siehst du, du unterschätzt dich immer.”
Ich: “Ich war nach 4 Minuten tot.”

Ich übertreibe übrigens nicht. Ich habe mir nach 4 Minuten gewünscht, dass es vorbei ist. Und habe dann im 3-Minuten-Abstand auf die Uhr geguckt und entsetzt festgestellt, dass der Zeiger kaum weitergerückt ist. Und bin nach 15 Minuten das erste Mal zu meiner Trinkflasche gerannt. Als erste. Nachdem ich schon 7 Minuten vorher das Gefühl hatte, ganz dringend Wasser zu brauchen.
Meine Kondition ist allerdings wirklich mies, meine Fitnessstudio-Trainerin war am ersten Tag völlig fasziniert von meinem Puls auf dem Crosstrainer. Hmpf.

Aber es war toll! Nächste Woche geh ich wieder hin. Ich würde ja auch mehr zu der eigentlichen Zumba-Stunde schreiben, wenn ich noch irgendwas wüsste. Aber mein Gehirn war wohl damit beschäftigt, lebenserhaltende Maßnahmen durchzuführen, so dass ich mich jetzt nicht mehr erinnern kann. Aber Latinogedöns ist toll. Und wenn man schon so ausladende Hüften hat, dann sollte man die ja auch ein bisschen shaken.

Also: Macht Zumba, ist voll toll! Aber bleibt am Leben.