Tagebuchbloggen am 5. November 2016

Der letzte Blogpost ist über ein Jahr her und nach so ner langen Pause kann man ja nur mit so nem Standard-Dings anfangen, oder? Also super, dass ich meinen eigenen Blog durch einen versehentlichen Klick auf ein völlig vernachlässigtes Favicon an einem 5. öffne, wo “Was machst du eigentlich den ganzen Tag” oder #WMDEDGT? ist. Und dass Samstag ist, da gibt’s nicht so viel zu schreiben.

Ich wache um kurz nach 7 nach knapp 10 Stunden ununterbrochenem Schlaf auf. Da hatte es wohl jemand nötig. Das war aber auch wirklich eine bescheuert anstrengende Woche. Dieses 4-Tage-weil-Feiertag-Ding ist nämlich nur lustig, wenn man weder nach Stunden bezahlt wird, noch ganz viel für die Uni vorbereiten muss. Egal, wir sind bei Samstag. Um kurz vor 8 höre ich Geräusche aus dem Zwergenzimmer und beschließe, dass es Zeit für ein kleines Frühstück ist.

Um kurz nach 9 mache ich mich auf den Weg zum Bus, um ans ganz andere Ende von Köln zu fahren und eine Freundin zu treffen, die ich schon viel zu lange nicht gesehen habe. Die Bahnfahrt nutze ich dazu, die ganzen Basketball-Spieltermine des Zwergs inklusive Ort der Auswärtsspiele in den Familienkalender einzutragen. In der U12 haben die nämlich plötzlich echt viele Spiele, da muss man irgendwie drum herum planen.

Am anderen Ende von Köln werde ich mit der zweijährigen Nichte der Freundin im Buggy an der Bahn abgeholt und wir spazieren gemütlich zum Café. Auf dem Weg und beim Frühstück erzählen wir, was so alles gerade in unseren Leben passiert. Neue Arbeit, Studium fertig, Studium fast fertig, ganz schön viel passiert in der letzten Zeit. Nach 2 Stunden ist das Mini-Mädchen dann auch nicht mehr ganz so skeptisch und antwortet sogar, wenn ich mit ihr rede.

Auf dem Rückweg fluche ich in Gedanken darüber, keine Kopfhörer dabei zu haben. Dann müsste ich nur den Gestank der Männer vor mir ertragen, nicht ihr besoffenes Gelaber. Ich versuche, mich auf mein Buch zu konzentrieren und lese die Seiten 412–447 des knapp 1900 Seiten umfassenden Romans für mein Germanistik-Ergänzungsseminar.

Zuhause kommt der Zwerg vom Basketballspiel, das haushoch gewonnen wurde und wir machen uns eine Kleinigkeit zum Mittagessen warm. Dann stürzen wir uns in hektische Aufräum-Kosmetik, weil gleich der beste Freund kommt und es ja wenigstens bewohnbar aussehen soll bei uns. Die Jungs verziehen sich ins Kinderzimmer und ich mache Haushaltskram, der in der Woche liegen geblieben ist. Das Schlafzimmer hat jetzt wieder Licht, die Wäsche ist gefaltet und einsortiert und alle Zimmer einigermaßen aufgeräumt und gesaugt. Außerdem wage ich den wirklich allerletzten Versuch, dieses blöde Duschregal zu befestigen. Falls das nicht klappt, brauche ich ne andere Lösung. Wie macht ihr das denn so?

Um 6 holt der Papa uns ab und wir gehen zu dritt zum Versammlungsraum der Kirche. Die Leiterrunde, in der wir beide früher Jugendarbeit gemacht haben, feiert dort heute ihr 15jähriges Bestehen. Es ist ein bisschen wie Klassentreffen: Viele Leute, die man ewig nicht mehr gesehen hat, die fast alle heute doch was anderes machen als geplant. Am häufigsten gehörter Satz: “Das ist doch nicht etwa dein/euer Sohn?” Doch, der ist halt schon 10. Ich finde das auch sehr verrückt. Lustigste Unterhaltung mit dem ehemaligen Pfarrer, der mich fragt, wie der Mann mit Nachnamen heißt, der gerade etwas sagt. “Äh. Das ist mein Bruder.” “Ach. Der war aber mal ganz klein und schmal.” Der Zwerg stellt entsetzt fest, dass 4 Gläser Cola nicht wach halten. Ich stelle entsetzt fest, dass mein kleiner Sohn so groß ist, dass er den ganzen Abend auf eigene Faust rumläuft und Cola trinkt. Um kurz nach 9 hat er genug von dem Haufen alter Menschen und wir gehen nach Hause.

Um kurz nach halb 10 sitze ich auf der Couch, tippe diesen Blogpost und bin ganz erstaunt, wie anders WordPress aussieht. Gleich werde ich mir noch mein allabendliches Youtube-Late-Night-Show-Trump-Chaos-Vergnügen geben und dann ins Bett hüpfen, damit mein Gehirn morgen in der Lage ist, Unischeiß zu tun. Gute Nacht!

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Generation Netflix – Kinderfernsehen 2015

Darüber, wie Netflix und Co unsere Fernsehgewohnheiten ändern, hat ja quasi jeder schon was geschrieben. Meistens geht es dann darum, wie cool es ist, jederzeit und überall genau das gucken zu können, worauf man jetzt gerade Lust hat. Das gilt dann vor allem für Erwachsene. Aber Streamingportale und Online-Mediatheken sind gerade für Eltern und Kinder ein echter Segen.

Als ich klein war, durfte ich nur die Sendung mit der Maus gucken. Und vielleicht mal ne Folge Löwenzahn. Wir hatten eine seltsame Satellitenschüssel auf dem Dach, die Kika leider vor uns versteckt hielt und meine Eltern waren der Meinung, dass Fernsehen generell ziemlich schlecht und die uns verfügbaren Sender alle nicht kindergeeignet waren.

Ich bin da nicht ganz so radikal. Es gibt gute Fernsehsendungen, gerade die öffentlich-rechtlichen haben am Wochenende tolle Serien und Filme und unter der Woche im Vorabendprogramm nettes Infotainment. Pur+ und Wissen macht Ah! haben super interessante Themen, bei denen auch Eltern noch etwas lernen können, Checker Can und Checker Tobi kann man auch ab und zu mal gucken und die logo!-Nachrichten sind einfach klasse.

ABER: Das läuft in der Zeit von 19:25 bis 20 Uhr, da ist man manchmal einfach nicht zuhause. Oder grade mit Abendessen beschäftigt. Oder die Folge ist doch nicht so spannend für den Zwerg. Die Alternative ist dann SuperRTL mit – naja, sagen wir mal netten bis grauenvollen US-Serien und gruselig penetranter Werbung dazwischen. Und wenn man mal nachmittags (oh ja, böse, auch das kommt vor) etwas gucken will, sieht es noch düsterer aus.

Seitdem wir Netflix und Amazon Prime Video für uns entdeckt haben, sind wir beide glücklich. Ich muss nicht mehr zähneknirschend SuperRTL ertragen und der Zwerg kann gemeinsam mit mir entscheiden, was er wann gucken will. Das kann mal eine Kika-Sendung in der Mediathek sein oder Doctor Who auf Netflix/Amazon. Wenn wir damit durch sind, müssen wir uns wohl was anderes suchen.
(Jemand nen Tipp? Coole Serie, für Grundschüler und Eltern geeignet?)

Sehr fein für ein regnerisches Wochenende: aus dem riesigen Angebot an Filmen etwas aussuchen. So viel einfacher, als in die Videothek zu fahren oder die Ordnung bei den selbstaufgezeichneten Videos zu verstehen. Entweder nach der im Dienst vergebenen Altersfreigabe gucken oder auf die seltsam willkürlichen Zahlen pfeifen und die Schwarmintelligenz anderer Eltern auf Common Sense Media nutzen.

Manchmal ist es doch sehr angenehm, im 21. Jahrhundert Eltern zu sein.

Der härteste Job der Welt?

Diese nervigen Like-Sammel-Seiten haben es ja wahrscheinlich mittlerweile in jede Timeline 57x hineingespült – das wunderschöne Video über den härtesten Job der Welt, den einer Mutter. Hach, so toll, was Mütter alles leisten, und niemand, der es richtig schätzt, wow!

Ich finde das Video bescheuert. Ich finde, ich darf das. Ich bin ja schließlich Mutter.

Ich kann das auch genauer erklären: Jetzt haben wir uns das Video alle angeguckt und darüber nachgedacht, wie toll unsere Mütter das alles geleistet haben, ne? Haben sie ja auch. Also die meisten zumindest. Meine definitiv. Aber das Ding ist ja durch, die wenigsten unserer Mütter sind noch so richtig mit dem “Mutter sein”, von dem im Video geredet wird, beschäftigt.

Aber die meisten von euch sind in dem Alter, in dem der Freundeskreis so langsam anfängt mit Heiraten und Kinder kriegen und so. Also habt ihr ja doch noch welche, die ihr bewundernd anschauen könnt, weil sie 135 Stunden in der Woche ununterbrochen stehend arbeiten. Wahnsinn.

135 Stunden in der Woche, manchmal komplett ohne Schlaf?

Eine Mutter, die das tut, macht etwas falsch. Vielleicht kann sie gar nichts dafür, dass sie etwas falsch macht, weil sie ein mieses Umfeld hat, das sie nicht vernünftig unterstützt. Aber in jedem Fall ist es falsch. Quasi ununterbrochen auf den Beinen und im Schaffen-Modus sein ist für niemanden gut. Auch für die stärkste Mutter nicht. Sowas hält man nämlich nicht durch.

Also: Anstatt mal wieder 4 Minuten und 6 Sekunden für ein furchtbar gut konzipiertes Werbevideo zu verschwenden, plus anschließendem kurzen “Awwww, wie toll! Das muss ich sofort teilen!!!” – denkt doch mal kurz darüber nach, ob ihr vielleicht eine Mutter kennt, die tatsächlich zu viel arbeitet. Die zu wenig Unterstützung hat.

Sei es, weil sie alleine ist, wenig Familie um sich herum hat, ein Kind ein “Sorgenkind” ist oder ob sie einfach nur eine “ganz normale” Mutter ist, der das ganze Familienleben hin und wieder kurz über den Kopf wächst.

“Boah, ich find das voll toll, wie du das alles hinkriegst und so!”

Und dann fragt sie doch mal, wie es ihr geht. Und zwar so, dass das als Antwort einzig akzeptable “Gut, und dir?” nicht schon in der Frage mitschwingt. Und wenn die Antwort ein “Verdammt, mir geht es so furchtbar, aber ich muss ja funktionieren” ist, seid einfach kurz für sie da. Vielleicht reicht eine Schulter zum Anlehnen und Ausheulen, vielleicht sieht die Welt für sie ganz anders aus, wenn ihr das Baby mal kurz für ein Stündchen auf einen Spaziergang entführt.

Denkt mal an sie, wenn ihr ein wenig Zeit in eurem sicher auch furchtbar stressigen Jobleben habt. Fragt sie doch mal, ob sie gerne was mit euch und der Clique unternehmen möchte. Und versteht ein “Sorry, ich würde gerne, aber heute geht es nicht.” nicht als “Ey, ich bin Mutter, frag mich nie wieder!” sondern als “Wow, wie schön, dass du fragst, ich würde super gerne mitkommen, aber gerade heute kann ich wirklich keinen Babysitter finden, aber frag gerne einfach beim nächsten Mal wieder, bestimmt passt es dann besser.” Oder fragt, ob ihr die Kneipentour ganz ausnahmsweise mal in ihr Wohnzimmer verlegen wollt, weil es für euch wirklich viel einfacher ist, mal eben ein bisschen durch die Gegend zu fahren.

Ach, eigentlich ist es ganz einfach: Vergesst nicht, dass sie außer “Superwoman-Mama” immer noch eure Freundin, Kollegin oder Schwester ist. Dann seht ihr auch viel mehr von den wirklich coolen Seiten des Mama-Seins.

Eigentlich ist es nämlich der schönste Job der Welt.

Osterei-Hase

Frohe Ostern!

Tagebuchbloggen am 5. April 2014

Schwule Pässe gibt es nicht

Ein ziemlich ereignisloser Tag neigt sich seinem Ende zu. Egal, es ist der 5., also Zeit für’s Tagebuchbloggen.

Nachdem die letzten 2 Wochen furchtbar durcheinander und stressig waren, bin ich froh, sowas wie ausschlafen zu können. Nach dem Aufwachen gucken wir ein bisschen Kika, malen etwas und frühstücken irgendwann. Eigentlich sollte der Zwerg dann Sommerrodeln gehen, das wird aber wegen des Regens abgesagt und die Kinder gehen stattdessen ins Silly Billy. Ich mache es mir noch etwas im Bett gemütlich, lese ein bisschen und gucke Community.

Mittags fahren wir ins Nachbardorf in die Stammkneipe, um mit der Stammbesetzung minus Zwerg das FC-Spiel zu gucken. 60 Minuten, in denen wir beinahe einschlafen und ein paar kleine mäßig spannende Momente. Naja, gewonnen ist gewonnen und bald sind wir ja dann in der 1. Liga.

Nach dem Spiel spielt der Zwerg noch ein bisschen mit dem kleinen Nachbarsjungen (unfassbar toll, endlich wieder Kinder in der Nachbarschaft zu haben!), danach lesen wir Harry Potter weiter (unfassbar toll, endlich ein Kind im Harry Potter-Alter zu haben!) und hüpfen noch schnell zu Aldi, um ein bisschen Essen und Zeug zu kaufen.

Abends macht der Zwerg sich mit Papa einen Männerabend, ich schreibe kurz 2 Freunde an, von denen ich nicht weiß, was sie heute machen, ob wir was machen, die sind aber krank/unmotiviert und eigentlich klingt ein Abend im Bett auch gar nicht so schlecht. Also wieder ab dorthin. Im Ersten läuft ein Donna Leon, den ich noch nicht kenne, von dem ich aber dann doch nicht so viel sehe, weil ich neue Candy Crush-Level habe. Außerdem muss ich ja noch Community weitergucken.

Jetzt gibt’s noch ein bisschen Sportschau und vielleicht 1-2 Folgen Community und dann wird das Licht ausgemacht, damit ich morgen früh fit bin, um beim Bonner Marathon rumzustehen und Leute anzufeuern.

Gute Nacht!

Tagebuchbloggen am 5. Februar 2014

Ich weiß gar nicht, wo genau dieses Tagebuchbloggen herkommt (und bin zu faul zum Suchen), aber ich lese das immer bei den Mamiblogs, denen ich folge und wollte einfach mal mitmachen. Also jeden Monat am 5., mal sehen, ob ich das mehr als einen Monat durchhalte.

Sonnenaufgang Köln

Der Morgen beginnt mit dem Weckerklingeln um halb 7, so richtig wach bin ich aber erst um 7, was bedeutet, dass Kuscheln mit dem Zwerg heute ausfällt, weil das nun wirklich allerspäteste Aufstehzeit ist, um noch Duschen gehen zu können, bevor der Tag beginnt. Der Zwerg, der heute Nacht nach langer Zeit noch mal in meinem Bett geschlafen hat, weil er kuschelbedürftig war, steht kurz nach mir ganz allein auf und zieht sich an. (Wie groß er schon ist!)

Nach dem Frühstücken beschließe ich, dass die Zeit gerade noch so für Zähneputzen reicht, bevor der Zwerg in die Schule muss, also bringe ich ihn kurz bis zur großen Straße, wo wir den wunderschönen Sonnenaufgang bewundern, bevor ich noch mal nach Hause gehe, mich ins Bad stelle und meinen Unikram packe. Im Bus spiele ich Candy Crush, Quizduell und lese ein bisschen bei feedly rum. Dabei hab ich extra dran gedacht, ein Buch einzupacken. Hmja.

In der Uni steht heute nur ein Seminar an, über Napoleon und das Königreich Westphalen. Letzte Uniwoche heißt inhaltlich quasi in jedem Seminar “Nachwirkungen, Bedeutung, Erinnerung”, ansonsten heißt es, dass nun wirklich gar kein Student mehr vorbereitet ist, weil alle mit Klausurlernen und Exposés schreiben beschäftigt sind. Ich befasse mich während des Seminars mit meinem Uniplan fürs nächste Jahr und bin wie immer furchtbar genervt von allem. Organisationskram, bäh. Seminare, bäh. Klips, bäh.

Nach der Uni hüpfe ich schnell in den creativ discount und flüchte dort sofort vor dem ganzen Karnevalskram nach oben in die Bastelabteilung. Farbe, Pinsel und Kleber für ein eigentlich für heute als fertig geplantes, aber natürlich noch gar nicht angefangenes Bastelprojekt sind schnell gefunden, weiter geht’s ins Büro.

Mit allergrößter Begeisterung stelle ich fest, dass es endlich wieder Bohnen gibt und ich keinen Senseo-Kaffee mehr trinken muss (jammern auf hohem Niveau kann ich super). Arbeitstechnisch steht grad ein bisschen Datenrecherchier und -sammel-Kram an, was sich super dazu eignet, nebenbei die neueste Folge Pretty Little Liars zu gucken. Die absolut blöd ist. Also wirklich, mir gefällt es absolutüberhauptgarnicht, in welche Richtung die Geschichte gerade geht.

Smoothie mit Mützchen im Büro

Nach einem gar nicht mal so leckeren, dafür extrem niedlichen Smoothie hüpfe ich kurz zu Oli rüber, weil mein Bastelprojekt zwar eigentlich nur aus dem Ausführen der Anleitung eines Bastelblogs besteht, die Maße aber nicht zu meinem Kasten (genaueres später) passen und ich keine Ahnung von Bildbearbeitung hab und deshalb Hilfe brauche. Scheint aber alles so zu funktionieren, wie ich mir das vorgestellt habe, wird dann halt jetzt ein Gemeinschaftsprojekt.

Um kurz nach 3 mache ich mich auf den Weg zur Bahn und stelle auf halbem Weg fest, dass ich das Bastelzeug im Büro liegenlassen hab. Zurücklaufen bedeutet Bahn verpassen, also wird das Basteln noch etwas verschoben. Zuhause mache ich mir eine Linsensuppe warm, was den Zwerg nach seiner Rückkehr von der Schule etwas panisch macht, weil er denkt, die wäre für ihn.

Nach ein bisschen Erzählen über die Schule darf der Zwerg Lego Fußball auf seinem Laptop spielen, während ich etwas durch die sozialen Netzwerke surfe. Danach verkrümelt er sich in sein Zimmer, um neue Lego-Raketen zu bauen, ich nutze die Zeit, um ein bisschen unmotiviert herumzuräumen. Ich muss dringend Großreinigung und Umräumen und überhaupt machen, aber dafür reicht die Zeit ja jetzt gar nicht mehr.

Vor dem Abendessen lesen wir noch ein bisschen, nach dem Essen blödeln wir was mit Oma und dem Patenonkel herum, bevor wir uns aufs Bett kuscheln und logo! gucken. Eigentlich ist um 8 Schlafenszeit für den Zwerg, aber bei KiKa live kommt danach noch ein Beitrag über das chinesische Neujahrsfest in London und weil das ihn und mich interessiert, gucken wir das auch noch.

Danach geht der Zwerg ins Bett und macht auch anstandslos sofort das Licht aus, er ist wohl noch nicht so ganz fit und deshalb abends immer sehr müde. Ich verkrieche mich wieder im Bett, gucke den Bachelor, bin genervt von Angelina und überlege, was ich eigentlich alles noch tun müsste, anstatt herumzuliegen und Verdummungs-TV zu gucken. Zu viel, also liegenbleiben.

Irgendwann danach spiele ich noch ein bisschen Candy Crush, schaffe ganz plötzlich das Level 95 in der Traumwelt und stelle anschließend entsetzt fest, dass ich jetzt in beiden Welten alle momentan verfügbaren Level geschafft habe. Dann muss ich wohl doch jetzt wieder ab und zu mal ein Buch lesen.

Um kurz nach 11 schreibe ich diesen Blogbeitrag, danach werde ich mich endgültig bettfertig machen und vermutlich bis zum Einschlafen durch die Fernsehsender zappen, anstatt ein Buch zu lesen. Und damit ist dieser äußerst un-spannende Tag auch schon vorbei. Für’s nächste Mal muss ich mir aber irgendwas interessanteres vornehmen.

Gute Nacht!