Rückblick-Dankeschön-Gedöns

Noch knapp 10 Stunden, dann ist 2010 Geschichte.

2010 hatte viele schöne und einige nicht so schöne Seiten, da hab ich ja hier schon ein bisschen was zu geschrieben.

Aber so richtig sagt das nichts darüber aus, was mir in dem Jahr wirklich wichtig war.
Eigentlich haben nämlich vor allem einzelne Menschen und nicht Ereignisse mein Jahr geprägt.

2009 und der Beginn von 2010 haben mir vor allem gezeigt, wie sehr man sich darin täuschen kann, Freunde gefunden zu haben, gerade bei Twitter.
Der Rest von 2010 hat mir gezeigt, dass man eben doch tolle Menschen kennenlernen kann, mit denen man sich super versteht, gerne was unternimmt und die für einen selbst genau so da sind wie man selbst für sie.

Deshalb ein kleines Danke an einige der vielen, die mein Jahr verschönert haben:

Judith, mit der ich unglaublich viel geschrieben habe und wenn es dann sogar zum Schreiben zu viel war, haben zusammen am Telefon eine geraucht und gelästert/gejammert/geschwärmt.
Und der ich mal irgendwann eine Facebook-Nachricht geschrieben habe mit dem Betreff “Ich lach mich tot” und die wir seitdem als Haupt-Konversationsmittel nutzen, so dass ich immer wieder lächeln muss, wenn ich diesen Betreff sehe.

Oli, der immer da war, wenn es mir nicht gut ging, mit dem ich so wunderbar lachen kann, wenn wir auf der UP-Terasse zusammen rauchen und der es geschafft hat, mir beizubringen, wie man diese zickige Kaffeemaschine im Büro bedient.

Nicole, mit der ich Adam hinterhergelaufen bin und 5 wunderschöne Tage in London hatte und bei der ich immer noch total begeistert bin, dass wir uns so lustig gefunden haben.

Martin, der mir so oft in den Hintern getreten hat wie sicher kein anderer, der aber damit wohl auch meistens recht hatte. Und dem ich eh nie lange böse sein kann, weil ich ihn so schrecklich lieb hab. Und den ich viel zu selten gesehen habe!

Nadine, die die Adam-News-Seite so toll macht, mir zwei äußerst lustige CSD-Wochenenden beschert hat und dafür gesorgt hat, dass ich Adam Lambert zweimal treffen durfte.

Kevin, mein Schwuttilein, der mich mit seiner Aufgedrehtheit herrlich aufmuntern kann und mit dem ich sicher in den nächsten Jahren noch ganz oft feiern gehen werde.

Robert, der plötzlich wieder da war und mit mir zusammen gewhamt wurde in der Mumu und mit dem ich so toll auf einer Wellenlänge bin.

Frank, der fast so emotionsduselig ist wie ich, mit dem ich unheimlich viel über irgendwelche bösen Männer geschrieben und einen viel zu kurzen Nachmittag am Kölner Rheinufer verbracht habe.

Daniel, den ich ewig nicht gesehen hatte, bis sich unsere Freundeskreise in der Mumu überschnitten.

Die Kollegen bei United Prototype, die einfach alle ziemlich toll sind.

Und noch so viele mehr, die ich in diesem Jahr zum ersten aber hoffentlich nicht zum letzten Mal gesehen habe, vor allem Basti, Tilo, Daniel, Oli, Saskia, Nico, René, Anthony, Doreen, Ünal, Isa und Ines.
Und Chris, den ich immer noch nicht gesehen hab, mit dem ich aber auch ganz viel geschrieben hab. Aber das kann sich ja noch ändern… :-)

2011 freue ich mich riesig auf das verlängerte Wochenende in Berlin, die Woche beim WJT in Spanien/Madrid und generell auf alle Menschen, die ich wiedersehen und kennenlernen darf.

2010 – der Fragebogen

Der @tweetwerk hatte die irre lustige Idee, den Fragebogen (von wem kam der eigentlich ursprünglich) ausgerechnet an mich weiterzugeben. Nun denn, was hab ich euch denn von 2010 zu erzählen?
Nein, was hab ich auf die Fragen zu antworten, einen vernünftigen Jahresrückblick hab ich auch noch irgendwie geplant (wenn ich irgendwie noch die Zeit dazu finde, hihi)

Vorherrschendes Gefühl 2011 - Verwunderung…

2010 zum ersten Mal getan – So unglaublich viel! Ich nehm mal “eine Schwulenbar besuchen”, weil das ja einige gar nicht so lustig fanden, ich dagegen umso mehr. Jedesmal wieder…

2010 nach langer Zeit wieder getan – “nach langer Zeit” klingt so albern mit 22… Nach London geflogen und eine unglaublich tolle Zeit gehabt.

2010 leider gar nicht getan - Auch verdammt viel. Vor allem den Vorsatz, Dinge nicht so nah an mich heranzulassen.

Wort des Jahres – Mumu!

Zugenommen oder abgenommen – So was fragt man eine Frau nicht!

Stadt des Jahres - Kölle natürlich!

Alkoholexzesse – Nein, nicht so richtig.

Davon gekotzt? – Nein.

Haare länger oder kürzer – Länger. Aber leichter zu bändigen sind sie dadurch immer noch nicht.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger – Zum Ende des Jahres hin wesentlich weitsichtiger.

Mehr ausgegeben oder weniger - Viel mehr!

Höchste Handyrechnung – knapp 40 Euro, aber nur, weil die Sim-Karte gesperrt werden musste, weil ich das Handy verloren hab.

Krankenhausbesuche – Oh ja, aber zum Glück nur als Begleitung. Sehr ätzend war das trotzdem, weil ich an dem fast einzigen richtig warmen Tag im Urlaub 6 Stunden auf so ein blödes MRT warten musste!

Verliebt? – Och nö, nur ein bisschen verknallt… hihi!

Getränk des Jahres – Bacardi Razz mit Sprite

Essen des Jahres – Zu viel!

Die am häufigsten angerufene Person – Der Vater meines Kleinen. Und am längsten telefoniert mit meiner Lieblingsjudith.

Die meiste Zeit verbracht mit – Meinem Kleinen natürlich! Und mit Lernkram. Und mit Twitter.

Song des Jahres – Auch da gab es so einige. Pinks “F**kin Perfect” zum Beispiel, was nicht nur von der Aussage des Textes her fast genau so toll ist wie Katy Perrys “Firework”! <3

CD des Jahres – Ich hab glaub ich gar keine CD gekauft. Aber mein Album des Jahres ist Katy Perrys Album. Und da passt das mit der CD auch ganz gut, denn die riecht ganz toll, so dass ich mir sie am liebsten dann doch gekauft hätte, aber da hatte ich das Album schon runtergeladen…

Buch des Jahres – Auch viel. Besonders toll fand ich aber Michael Gantenbergs “Zwischen allen Wolken”, da hab ich auch in nem anderen Beitrag was zu geschrieben.

Film des Jahres Einziger Film, den ich dieses Jahr im Kino gesehen hab: “A Single Man”, der war auch wirklich klasse! Ähnlich schön von der Atmosphäre her, nur nicht ganz so eine dichte Handlung: “From Beginning To End”

TV-Serie des Jahres – Glee!

Erkenntnis des Jahres – Dass diese dummen Erkenntnisse nichts bringen, wenn man weiß, dass man es eh nichts anders machen wird.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können – Schnee, jegliche Konversationen mit meinem Erzeuger, gewisse Dozenten.

Nachbar des Jahres – Komische Frage. Meine Nachbarn sind seit 20 Jahren die gleichen. Und da gibts keinen, der mir jetzt dieses Jahr besonders aufgefallen wäre…

Beste Idee/Entscheidung des Jahres – Die Bewerbung bei United Prototype abzuschicken.

Schlimmstes Ereignis – Nichts wirklich konkretes.

Schönstes Ereignis – Das Küsschen von Adam Lambert bei dem (ersten) Meet&Greet mit ihm in München bei Bravo. Aber eigentlich gab es unheimlich viel schönes, z.B diverse Treffen mit diversen Twitterern (einzeln, in kleineren und in größeren Gruppen), tolle Konzertbesuche, lustige Partys und diverse CSDs, wunderschöne Urlaube und noch ganz viel mehr…

2010 war mit einem Wort - BUNT!

Und nun werfe ich das Stöckchen weiter an @Schwutte, der auch einer derjenigen war, die ich 2010 kennen und lieben gelernt hab… :D

ZIMT!

Hilfe, ich werde von Zimt verfolgt!

Gestern im Büro fing das an mit diesen komischen Weingummi-Zimtsternen.
Ich sags euch, mein ganzer Arbeitsplatz riecht danach, nur weil der idiotische Kollege die in ner Tüte in die Schublade gesteckt hat.

Nachmittags beim Zahnarzt dann: “Hmm, das Loch ist sehr tief und liegt so blöd, ich mach Ihnen da übers Wochenende ein Medikament rein, dann kommen Sie in 1 – 2 Wochen noch mal und wir machen die richtige Füllung…”
Ja, kein Problem, das werd ich schon überstehen. Dachte ich. Das Bohren hab ich auch überstanden (wofür mich der Zahnarzt sehr bewundert hat, er sagte, er wäre schreiend weggelaufen ohne Betäubung. Haha.)
Aber diese Füllung schmeckt nach Zimt! Kennt ihr noch diese Kaugummis, die man in der Grundschule so toll fand? Big Red heißen die, schmecken nicht nach Kaugummi sondern nach scharfem Zimt und das ganze Zimmer stinkt, wenn einer so einen kaut.
Und so schmeckt meine Füllung.
Richtig, schmeckt. Präsens. Sie schmeckt nämlich immer noch!
Ich weiß jetzt, wie das schmecken muss, wenn man mit so nem Big Red im Mund einschläft. Fieser Geschmack morgens.

Heute Morgen beim Frühstück, Mama: “Vera, guck mal, ich hab dir nen Wintertee gemacht!”
Mit Zimt!
Ich hätte fast geweint…

Meine Lieblingskekse zu Weihnachten sind Omas Zimtsterne, die sind einfach unschlagbar.
Aber ich habe echt Angst, dass ich die dieses Jahr so gar nicht genießen kann…